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SGB IX

Stand: 05.09.2016

Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe sowie unterhaltssichernde Leistungen werden von verschiedenen Leistungsträgern erbracht.

Das Neunte Sozialgesetzbuch (SGB IX) hat 2001 das frühere Schwerbehindertengesetz abgelöst. Es besteht aus 2 Teilen und regelt die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Teil 1 des SGB IX beinhaltet die Regelungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen. Dazu gehören beispielsweise Regelungen über Verfahren, die für alle (in § 6 SGB IX genannten) Rehabilitationsträger gelten. Der zweite Teil besteht aus den besonderen Regelungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen (Schwerbehindertenrecht), zum Beispiel Regelungen zum Schwerbehinderten-Ausweis, zum Sonderkündigungsschutz und über die Schwerbehindertenvertretung. Grundgedanke und Ziel des SGB IX ist, dass die Betroffenen Leistungen aus einer Hand beziehen können sollen, Zuständigkeiten zwischen den Leistungsträgern geklärt werden sollen durch Abstimmung und Zusammenarbeit der Träger bei der Leistungserbringung. Dabei soll das Wunsch- und Wahlrecht der behinderten Menschen bei der Inanspruchnahme der Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe im Vordergrund stehen. Im SGB IX findet sich u.a. auch die Definition des Begriffs "Behinderung". Mit dem Grad der Behinderung (GdB) wird das Ausmaß der Behinderung auf Antrag festgestellt, nach dem sich Nachteilsausgleich, bedarfsgerechter Arbeitsplatz usw. bestimmen lassen.

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   | Stand: 09.01.2017
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