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Amtsbetreuung

Stand: 15.01.2016

Seit dem 01.01.1992 ist das Betreuungsrecht in Kraft.

Es regelt die früheren Pflege- und Vormundschaften für Erwachsene und soll weniger einschneidend für die Betroffenen sein. Sofern Personen ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht mehr selbst regeln können, kann unter bestimmten, gesetzlich geregelten Voraussetzungen eine Betreuung erforderlich werden. Die Notwendigkeit hierfür stellt das Betreuungsgericht fest. Die Amtsbetreuung führt die vom zuständigen Betreuungsgericht angeordneten rechtlichen Betreuungen für Erwachsene, die z. B. krankheitsbedingt ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht regeln können. Als ihre jeweils für einen bestimmten Aufgabenkreis eingesetzten gesetzlichen Vertreter haben die Amtsbetreuer die Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit den betroffenen Betreuten zu deren Wohle zu regeln. Als Aufgabenkreise gibt es dabei die Sorge für die Gesundheit, das Wahrnehmen des Aufenthaltsbestimmungsrechts, die Regelung der Vermögensangelegenheiten, der Wohnungsangelegenheiten und die Vertretung vor Behörden und Gerichten. Zum rechtlichen Betreuer können Privatpersonen, meist aus dem Verwandten- oder Freundeskreis, und wenn keiner verfügbar, Berufsbetreuer, Betreuungsvereine oder auch Behördenbetreuer bestellt werden.

Fragen zu diesem Thema können Ihnen unsere, in diesem Rechtsgebiet tätigen Anwälte in einem telefonischen Beratungsgespräch beantworten. Ob in Ihrem Fall eine Rechtsbetreuung notwendig ist, können Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline mitteilen.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie alt ist der oder die Betroffene?
  • An welchen Krankheiten leidet die Person?
  • Liegt eine Behinderung vor?
  • Wo liegen die Probleme, sind sie dauerhaft angelegt oder nur vorübergehend?  
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Anwalt prüft die Voraussetzungen für einen Antrag auf Rechtsbetreuung;
  • er grenzt mögliche Betreuer ein; prüft, ob ein ehrenamtlicher Betreuer zur Verfügung steht
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Voraussetzungen Betreuung liegen vor/nicht vor
  • als Betreuer kommt in Frage ...
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können Antrag stellen... 
  • Sie können sich an die Betreuungsbehörde wenden...

Maßgebliche Urteile

BGH, Beschluss vom 30. September 2015 ? XII ZB 53/15 zur Auswahl und Beurteilung der Eignung eines Betreuers. Dem Tatrichter steht bei der Auswahl des zu bestellenden Betreuers gemäß § 1897 Abs. 5 BGB zwischen mehreren geeigneten Personen ein Ermessen zu.


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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