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Widerspruch einlegen

Stand: 05.09.2016

Im Verwaltungsrecht ist ein Widerspruch die Bezeichnung für den allgemeinen Rechtsbehelf gegen einen Verwaltungsakt.

Mit der Einlegung des Widerspruchs wird das behördliche Verwaltungsverfahren eingeleitet, in dem die Rechtmäßigkeit sowie die Zweckmäßigkeit der Entscheidung nachgeprüft werden. In der Regel wird der Widerspruch zunächst der den Verwaltungsakt erlassenden Stelle vorgelegt, um dieser Gelegenheit zur Abhilfe (= Aufhebung der Entscheidung) zu geben. Will diese nicht abhelfen, hat die meist bei der nächsthöheren Behörde angesiedelte Widerspruchsstelle über den Widerspruch zu entscheiden. Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, ist die Erhebung einer Anfechtungsklage möglich. Die Einlegung des Widerspruchs ist fristgebunden. Die Frist zur Erhebung des Widerspruchs ist in der Rechtsbehelfsbelehrung angegeben, die sich am Ende des Bescheides findet.Der Widerspruch sollte begründet werden.

Sie haben sie die Möglichkeit, die mittig angegebene Rufnummer zu wählen. Dort werden Sie SOFORT mit dem nächsten freien Rechtsanwalt verbunden. Dieser kann Ihnen bei der Zuordnung des Gebietes helfen.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Gegen welchen Bescheid möchten Sie Widerspruch einlegen?
  • Welche Behörde hat den Bescheid erlassen?
  • Wann wurde er Ihnen zugestellt/ bekanntgegeben?
  • Enthält der Bescheid eine Rechtsbehelfsbelehrung?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Gegen den Bescheid kann Widerspruch erhoben werden. Dieser ist Ihnen an (Datum) zugegangen, so dass die Widerspruchsfrist am (Datum) abläuft.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Nachdem Sie gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt haben, ist dieser von der Ausgangsbehörde bzw. der Widerspruchsstelle auf seine Rechtmäßigkeit und Zweckmäßigkeit zu prüfen.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Gegen den Bescheid kann Widerspruch erhoben werden. Dieser ist bei der (Behörde, Anschrift) einzulegen und muss dort spätestens am (Datum) eingegangen sein. Dabei sollten sie darlegen, warum Sie den Bescheid für unrechtmäßig und/oder unzweckmäßig halten.

Maßgebliche Urteile

BVerwG 9 C 2.11 - Urteil vom 23.08.2011: Abgrenzung Verwaltungsakt/Scheinverwaltungsakt, Nichtabhilfemitteilung, Begrenzung der Kompetenz der Widerspruchsstelle - VG Düsseldorf · Urteil vom 15. November 2011 · Az. 26 K 444/11: Begrenzung des Widerspruchs


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   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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