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Kannkind

Stand: 22.06.2016

"Kannkind" ist eine laiensprachliche Bezeichnung für Kinder, die nach ihrem Entwicklungsstand bereits vor Eintritt in die allgemeine Schulpflicht den Schulbesuch aufnehmen können, jedoch nicht müssen.

Der Beginn der Schulpflicht ist in den Bundesländern nicht einheitlich geregelt. Als Beispiel sei die Regelung in NRW ( § 35 SchulG NRW) aufgeführt, die den folgenden Inhalt hat:

(1) Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum 31. Dezember das
sechste Lebensjahr vollenden, am 1. August desselben Kalenderjahres.

Auf Antrag der Eltern kann aber für jüngere Kinder eine Einschulung erfolgen:

(2) Kinder, die nach dem in Absatz 1 Satz 1 genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit); sie werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.

Für weitere Fragen hierzu stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte im Rahmen der telefonischen Rechtsberatung oder der E-Mail-Beratung gerne zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • In welchem Bundesland soll das Kind eingeschult werden?
  • Wann ist das Kind geboren?
  • Gibt es bereits ein schulärztliches Gutachten über die Schulfähigkeit des Kindes?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Die Schulpflicht richtet sich nach dem Schulgesetz des Bundeslandes ...
  • Nach diesem Gesetz ist das Kind seinem Alter nach noch nicht schulpflichtig.
  • Es ist zu prüfen, ob es als sog "Kannkind" schulpflichtig sein kann.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Das Kind ist vom Alter her noch nicht schulpflichtig.
  • Wenn es von seinen körperlichen und geistigen sowie sozialen Fähigkeiten reif genug ist,kann es als sog. "Kannkind" schulpflichtig sein.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie sollten ein schulärztliches Gutachten über die Schulfähigkeit einholen.

Maßgebliche Urteile

VG Köln · Urteil vom 12. April 2013 · Az. 19 K 1768/12 Kannkind und Beitragsbefreiung

OVG Nordrhein-Westfalen · Urteil vom 9. Juli 2013 · Az. 12 A 212/13 Kannkind und Beitragsbefreiung


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   | Stand: 22.02.2017
Danke an RA Krüger für die Info und Hilfe !

   | Stand: 22.02.2017
Kein langatmiges "Provisionsgespräch", sondern gute Informationen und hilfreiche Tipps zu Rechtsfragen!

   | Stand: 21.02.2017
Vielen Dank für das Gespräch ich empfand es als sehr informativ und es hat mir in jedem Fall weiter geholfen. Mit freundlichen Grüßen Harald Weiss

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