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freilaufender Hund

Stand: 28.09.2016

Insbesondere auf Verordnungs- oder Kommunalsatzungsebene kann das Laufenlassen von Hunden mit Verbotsgesetzen bewehrt sein.

Beispielsweise sieht die Verordnung über das Halten von Hunden in Berlin (HundeVO Bln) Vorschriften über das Halten und Führen von Hunden und die so genannte Leinenpflicht vor. Danach muss bspw. ein eingefriedetes Besitztum, auf dem ein Hund gehalten wird, gegen unbeabsichtigtes Entweichen angemessen gesichert sein, außerhalb eines eingefriedeten Besitztums müssen Hunde ein Halsband mit Namen und Anschrift des Halters tragen, Hunde dürfen außerhalb des eingefriedeten Besitztums nicht unbeaufsichtigt sein.
Wer Hunde außerhalb des eingefriedeten Besitztums führt, muss nach der HundeVO Bln die Gewähr dafür bieten, dass Menschen, Tiere oder Sachen durch den Hund nicht gefährdet werden. Hunde sind nach der HundeVO Bln in Treppenhäusern oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten Räumen und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern, bei öffentlichen Versammlungen und Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, in Waldflächen, die nicht an den Zugangswegen durch besondere Schilder ausdrücklich als dafür freigegeben gekennzeichnet sind (Hundeauslaufgebiete), und in öffentlichen Verkehrsmitteln an einer höchstens zwei Meter langen Leine zu führen, wobei die Leine so beschaffen sein muss, dass der Hund sicher gehalten werden kann.

Bei Fragen zum Thema freilaufender Hund hilft Ihnen gerne ein Mitarbeiter der Deutschen Anwaltshotline weiter!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Handelt es sich bei dem Gelände, auf dem der Hund sich bewegt, um ein in Privateigentum stehendes Grundstück?
  • Wenn dies der Fall ist: Handelt es sich um ein eingefriedetes Grundstück?
  • Welcher Art ist die Einfriedung?
  • Ist diese geeignet, das Entweichen des Hundes, um den es geht, zu verhindern?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Es handelt sich um ein eingefriedetes Privatgrundstück.
  • Die Einfriedung ist / ist nicht geeignet, das Entweichen des betreffenden Hundes zu verhindern.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Das Grundstück ist /ist nicht hinreichend eingefriedet. Sie dürfen den Hund dort /dort nicht frei laufen lassen

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie dürften den Hund dort frei laufen lassen, wenn er nicht entweichen kann. Hierzu sollten Sie den Zaun erhöhen.

Maßgebliche Urteile

Oberlandesgericht Hamm, Az: 55s Owi 1125/00: Genereller Leinenzwang unzulässig
Amtsgericht Trier, Az: 8015 Js 5859/05 37 OWi: Interessenabwägung beim Leinenzwang


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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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