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Bestattungsgesetz

Stand: 12.06.2014

Das Bestattungsrecht ist in der Bundesrepublik Deutschland eine Angelegenheit der einzelnen Bundesländer.

Die Regelungen sind aber oft länderübergreifend ähnlich gelagert. So gilt in ganz Deutschland Bestattungspflicht. Meist beinhaltet es neben des Friedhofrechtes auch Ausführungen zur Berechtigung der Sektion der Leichen. In vielen Bundesländern gibt es auch noch konkretisierende Ausführungsverordnungen. Im Einzelnen ist der Bestattungspflicht durch Erd- oder Feuerbestattung zu entsprechen. Hinsichtlich der Art der Bestattung ist der Wunsch des Verstorbenen maßgeblich. Des Weiteren muss der Tod durch einen Arzt festgestellt und bescheinigt werden (Totenschein),die Bestattung darf frühestens 48 Stunden nach dem Tod erfolgen und der Verstorbene muss in der Regel nach 24 bis 36 Stunden vom Sterbeort in eine Laichenhalle überführt sein. Im Übrigen wird geregelt, wann eine Totgeburt (Gewicht über 500g) und wann eine Fehlgeburt (Gewicht unter 500 g) vorliegt.

Die Kosten der Bestattung zahlt nach § 1968 BGB der Erbe. Sollte dieser nur eingeschränkt haften, hat der Unterhaltspflichtige die Kosten zu übernehmen. (vgl. § 1615 II BGB) Im Bedarfsfall kann auch das Sozialamt herangezogen werde. vgl. § 74 SGB XII


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