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Wohnungskündigung

Stand: 13.07.2015

Eine wirksame Vermieterkündigung erfordert die Einhaltung der Kündigungsform, der Kündigungsfristen und das Vorliegen eines berechtigten Interesses an der Kündigung.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen (§ 568 BGB). Sie muss eigenhändig unterschrieben sein (§ 126 BGB). Der Kündigung eines Bevollmächtigten muss die zugehörige Vollmachtsurkunde im Original beigefügt sein. Anderenfalls kann ein Mieter die Kündigung unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) zurückweisen, was die Kündigung unwirksam macht und im Ergebnis zu einer längeren Kündigungsfrist führt. Die Kündigungsfrist beträgt für den Vermieter grundsätzlich mindestens drei Monate (§ 573c BGB). Sie verlängert sich nach fünf und nach acht Jahren seit Wohnungsüberlassung um jeweils 3 Monate. Bei Einliegerwohnungen verlängert sich die Kündigungsfrist um weitere drei Monate (§ 573a BGB). Dafür braucht der Vermieter dann aber kein berechtigtes Interesse an der Kündigung. Ein berechtigtes Interesse des Vermieters an der Kündigung liegt z. B. vor bei Pflichtverletzungen des Mieters (insbesondere dauernde unpünktliche Mietzahlung, Mietrückstände, Verstöße gegen die Hausordnung, Beleidigung des Vermieters), bei Eigenbedarf des Vermieters und bei Hinderung einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks). Für eine Mieterkündigung ist ebenfalls die Einhaltung der Schriftform erforderlich. Die Kündigungsfrist beträgt immer drei Monate, ein berechtigtes Interesse an der Kündigung ist nicht erforderlich.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline aus dem Bereich Mietrecht gerne zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wann ging Ihnen die Kündigung des Vermieters zu ?
  • Wurden die Schriftform und die Kündigungsfrist eingehalten?
  • Hat der Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt?
  • Wie wurde der Eigenbedarf begründet?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft die formellen Anforderungen an die Kündigung.
  • Er prüft die Kündigungsfrist.
  • Die Gründe für den Eigenbedarf müssen konkret und nachvollziehbar sein.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Kündigungsfrist wurde eingehalten.
  • Die Kündigung ist unwirksam, da sie sich nur an einen der beiden Mieter richtet.
  • Die Kündigung wegen Eigenbedarfs nach einer Mietdauer von nur sechs Monaten ist unwirksam, da der Eigenbedarf vorhersehbar war.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie müssen die Wohnung zum Ablauf der Kündigungsfrist räumen.
  • Sie sollten Widerspruch einlegen und diesen begründen.
  • Sie können die Kündigung ignorieren.

Maßgebliche Urteile

Urteil des BGH vom 15.04.2015, Az: VIII ZR 281/13:

Verweigert ein Mieter Handwerkern, die im Auftrag des Vermieters Instandsetzungarbeiten durchführen wollen, den Zutritt zur Wohnung, so darf der Vermieter unter bestimmten Umständen fristlos kündigen.


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   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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