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Nebenkostenpauschale

Stand: 20.02.2015

Der Begriff der Nebenkostenpauschale spielt vorrangig im Mietrecht eine Rolle.

Die Nebenkostenpauschale stellt dabei einen Teil der Gesamtmiete dar. In der Regel wird durch die Pauschale im Voraus für die anfallenden Neben- bzw. Betriebskosten entrichtet, über die dann einmal im Jahr konkret abgerechnet wird. Die Vereinbarung einer Pauschale, über welche also nicht jährlich vom Vermieter abzurechnen ist, kommt eher selten vor. Üblicherweise wird eine Nebenkostenvorauszahlung vertraglich so vereinbart, dass sie der Höhe nach den überschlägig zu ermittelnden Jahreskosten entspricht. Ob die Pauschale z.B. im Rahmen von allgemeinen Preissteigerungen angepasst werden kann, hängt vorrangig von der vertraglichen Vereinbarung zwischen den Parteien ab.
Die Nebenkostenpauschale gilt in der Regel als Bestandteil der Gesamtmiete und ist daher ebenso wie die sogenannte Grundmiete, also die reine Miete für den Wohnraum, im Voraus zu bezahlen. Zumeist wird im Mietvertrag aufgeschlüsselt, wie sich die Gesamtmiete zusammensetzt.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


Passende Verträge zum Thema Nebenkostenpauschale finden Sie im Vertragscenter:

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Was genau steht in Ihrem Mietvertrag?
  • Was soll alles laut Mietvertrag in der Pauschale enthalten sein?
  • Wann genau kam die Nebenkostenabrechnung bei Ihnen an?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft den Inhalt der Nebenkostenpauschale.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Nebenkostenpauschale darf nicht einseitig vom Vermieter erhöht werden.
  • Die Nebenkostenpauschale beinhaltet nicht die Grundsteuer. Diese muss auch nicht bezahlt werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Fordern Sie den Beleg für die Wasserkosten an und prüfen Sie diesen.
  • Die Nebenkostenpauschale ist überhöht, sie können eine Absenkung verlangen.

Maßgebliche Urteile

BGH, Urteil vom 16.11.2011 - VIII ZR 106/11: Ein Mieter darf nur bei konkreten Anhaltspunkten Auskunft vom Vermieter zu den von einer Pauschale abgedeckten einzelnen Betriebskostenpositionen verlangen, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine nachträgliche Ermäßigung der gesamten Betriebskosten bestehen. Dabei spielt die Ermäßigung einer einzelnen Betriebskostenposition keine Rolle, sofern sich andere Positionen erhöhen.


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   | Stand: 02.12.2016
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   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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