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Mietinteressenten

Stand: 30.11.2015

Als Mietinteressent wird bezeichnet als jemand, der sich für eine Wohnung interessiert, aber noch keinen Mietvertrag für die Wohnung abgeschlossen hat.

Der Begriff ist allerdings gesetzlich nicht definiert. Vermieter dürfen einem Mietinteressenten Fragen zu dessen Zahlungsfähigkeit stellen, die er jedoch nicht beantworten muss. Gibt der Mietinteressent jedoch eine Auskunft, muss sie wahrheitsgemäß sein: Dies gilt insbesondere für Fragen nach Lohnpfändung oder anderen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (Az.: 5 U 28/08) kann ein Vermieter den Mietvertrag anfechten oder kündigen, wenn derartige Fragen wahrheitswidrig beantwortet wurden. Für den Mietinteressent kann vor allem die Frage relevant werden, ob durch bestimmte Vereinbarungen schon ein Mietvertrag oder gegebenenfalls ein Vertrag, der ihn zum Abschluss eines Mietvertrages verpflichtet (Vorvertrag), abgeschlossen worden ist, oder ob er sich mit dem Vermieter noch im Verhandlungsstadium befindet. Vor Vertragsabschluss sind die wesentlichen Bestandteile abzuklären, also Größe und Zustand der Wohnung, Höhe der Miete,die einzelnen Betriebskosten und diesbezügliche Vorauszahlungen.

Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline aus dem Bereich Mietrecht.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Besteht Interesse an der Anmietung einer Wohnung?
  • Soll die gekündigte Wohnung durch Interessenten besichtigt werden?
  • Wird seitens des Vermieters eine Selbstauskunft verlangt?
  • Wird die Wohnung mit Fotos im Internet angeboten?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt informiert über Abgabe und Inhalt einer Selbstauskunft.
  • Er informiert über die angemessene Durchführung von Besichtigungsterminen.
  • Er informiert über Grundsätze zu Internetinseraten, insbesondere zu Fotos einer vermieteten Wohnung.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie müssen Fragen des Vermieters zu Ihren Einkommensverhältnissen grundsätzlich nicht beantworten.
  • Falls Sie eine Selbstauskunft erteilen, müssen die Angaben der Wahrheit entsprechen.
  • Der Vermieter muss bei Fertigung von Fotos der Wohnung für ein Inserat darauf achten, dass keine persönlichen Sachen der aktuellen Bewohner abgebildet werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können dem Mieter, der falsche Angaben zu seinen Einkommensverhältnissen gemacht hat, fristlos kündigen.
  • Sie können vom Vermieter verlangen, dass Besichtigungstermine für Mietinteressenten zu vorher festgelegten Terminen durchzuführen sind.
  • Mietinteressenten haben bei Besichtigung des noch bewohnten Objekts auf die Belange der Bewohner Rücksicht zu nehmen.

Maßgebliche Urteile

zur Selbstauskunft und Zulässigkeit von Fragen: LG Wuppertal Urteil vom 17. November 1998 , Az: 16 S 149/98

zu den Anforderungen an Besichtigungstermine:
AG Köln WM 1986, 86 ; AG Aachen WM 1986, 87


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   | Stand: 02.12.2016
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   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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