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Laminat

Stand: 29.10.2015

Laminat wird am häufigsten beim Verlegen von Fußböden verwendet.

Dabei handelt es sich um einen verpressten Kunststoff, der aufgrund seines Dekors und seiner Prägung Naturmaterialien imitieren kann. In rechtlichem Zusammenhang taucht der Begriff Laminat häufig in Verbindung mit Trittschall auf. Wohnungseigentümer und Mieter, teilweise sogar die Bewohner von Nachbarhäusern, können durch Lärmentwicklung gestört werden. Es empfiehlt sich, schon beim Einbau einen Trittschallschutz zu verwenden. Trittschall kann nämlich einen Mangel der Mietsache darstellen. Ist der Lärm nicht ganz unerheblich, so kann ein Mieter die Beseitigung der Ursache für den Trittschall verlangen und bis zur Beseitigung die Miete entsprechend mindern. Als Eigentümer, wie auch als Mieter, empfiehlt es sich also, in Objekten, die von mehreren Parteien bewohnt werden, an den Trittschallschutz bei der Verlegung von Laminat zu denken. Ist ursprünglich ein Teppichboden mitvermietet, so kann der Vermieter nicht ohne weiteres gegen Laminat austauschen, wenn der Mieter nicht einverstanden ist.

Weitere rechtliche Fragen zum Thema Laminat beantworten Ihnen gerne unsere Expertinnen und Experten aus dem Mietrecht - rufen Sie uns an und halten Sie insbesondere den Mietvertrag bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Probleme gibt es in Bezug auf verlegtes Laminat?
  • Gibt es Beschwerden der Nachbarn über Geräuschemissionen?
  • Weist das Laminat Beschädigungen auf?
  • Wann wurde es verlegt?
  • Ist der Herstellungspreis als Kriterium für die Qualität bekannt?
  • Hat der Mieter selbst das Laminat eingebracht und liegt eine Vermietererlaubnis vor?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob das Laminat zur Mietsache gehört.
  • Weiter ermittelt er die Verantwortlichkeit für die Beseitigung bei aufgetretenen Schäden.
  • Ferner beantwortet er Fragen zum Rückbau bei Auszug.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Vermieter ist nach Ablauf der regelmäßigen Nutzungsdauer zum Austausch verpflichtet.
  • Der Mieter hat das eigenmächtig eingebrachte Laminat bei Auszug zu entfernen.
  • Der Vermieter hat Lärmentwicklung zu verantworten und für Abhilfe zu sorgen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können vom Vermieter Austausch des abgenutzten Laminats verlangen und aufgrund dieses Mangels die Miete mindern.
Der vorliegende Schaden am Laminat ist nicht infolge vertragsgemäßen Verbrauchs eingetreten und berechtigt den Vermieter zum Schadensersatz.
Der Mieter hat das ohne Genehmigung eingebrachte Laminat bei Auszug zu entfernen, ebenso hierdurch bedingte Veränderungen rückzubauen (Bsp. Kürzung der Türblätter wegen erhöhten Nieveaus).

Maßgebliche Urteile

OLG Frankfurt, Urteil vom 15.02.2001, Az: 1 U 190/99; AG Hamburg, Urteil vom 23.06.1998, Az: 39A C 114/98: zum Rückbau baulicher Veränderungen, hier Laminat;

LG Stuttgart, Urteil vom 01.07.2015, Az: 13 S 154/14: Ersatz von Teppichboden durch Laminat als Instandsetzung


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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