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Lärm

Stand: 15.05.2015

In einem Wohnhaus dürfen Tonwiedergabegeräte auch außerhalb der Ruhezeiten nur mit Zimmerlautstärke betrieben werden.

Tagsüber und nachts dürfen die Dezibelwerte von 40 dB/A bzw. 30 dB/A nicht überschritten werden. Ausnahmen sind allenfalls bei Feiern zulässig, deren Häufigkeit sich aber in engen Grenzen halten muss. Da bei Haushaltsgeräten, Bohrmaschinen, Rasenmähern die Lärmerzeugung nicht regulierbar ist, darf hier die Zimmerlautstärke außerhalb der Ruhezeiten überschritten werden. Auch beim Musizieren mit Instrumenten gilt die Grenze der Zimmerlautstärke nicht. Das Musizieren ist jedoch zeitlich beschränkt auf maximal 1,5 - 2 Stunden täglich. Vermeidbares starkes Lärmen kann eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 117 OwiG darstellen und mit einem Bußgeld geahndet werden, insbesondere wenn die Lärmbelästigung geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit anderer zu schädigen.
Gegen den Störer ist auch die Unterlassungsklage möglich. Mieter können nicht nur vom Störer Unterlassung verlangen, sondern auch vom Vermieter fordern, dass er gegen den Störer vorgeht. Notfalls kann der Mieter die Miete mindern.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Worin liegt die Beeinträchtigung?
  • Zu welchen Zeiten und wie häufig tritt Geräuschentwicklung auf?
  • Wie hoch ist der Lärmpegel?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt, ob ein Unterlassungsanspruch besteht.
  • Er grenzt zwischen unzumutbarem und zumutbar hinzunehmendem Lärm ab.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Lärmentwicklung ist nicht hinzunehmen, weil Sie die Zumutbarkeit überschreitet.
  • Die Geräusche sind als ortsüblich hinzunehmen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können den Störer auf Unterlassung in Anspruch nehmen.
  • Sie können gegenüber dem Vermieter wegen der Lärmentwicklung Mietminderung verlangen.

Maßgebliche Urteile

laute Partys: LG Frankfurt/M. 06.03.89, Az.: 2/21 O 424/88;
Krähen-Kolonien: AG Bad Oldesloe 18.12.98, Az.: 2 C 442/98;
Windkrafträder: OVG Lüneburg 15.10.98, Az.: 1 M 3774/98


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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