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Kleinreparaturen

Stand: 29.04.2015

Dem Grundsatz nach ist es Aufgabe des Vermieters, die Mietsache in Ordnung zu halten.

Dieser Aufwand für Reparaturen und Instandhaltung an Mietsache und mit vermietetem Zubehör wie Bodenbelag, Einbauküche, etc. ist pauschal im Mietzins enthalten. Dies bedeutet, dass der Mieter grundsätzlich nicht verpflichtet ist, Kleinreparaturen auf seine Kosten ausführen zu lassen. Etwas anderes gilt selbstverständlich dann, wenn der Mieter einen Schaden an der Mietsache fahrlässig oder vorsätzlich verursacht hat. Möglich ist aber die Regelung im Mietvertrag zu treffen, dass der Mieter die Kosten für Kleinreparaturen trägt. Unter die Kleinreparaturklausel fallen jedoch nur Dinge, die der Mieter täglich nutzt und auf die er Zugriff hat, wie etwa Lichtschalter oder Rollladengurte. Ferner muss die Höhe der vom Mieter zu tragenden Aufwendungen auch begrenzt sein. Als Grenzen gelten derzeit zwischen 75 EUR  bis 110 EUR je Reparatur. Zusätzlich muss die Klausel eine Jahreshöchstgrenze enthalten, aktuell werden 8% der Jahresgrundmiete als angemssen betrachtet. Übersteigen die Reparaturkosten den vereinbarten Betrag auch nur um einen Cent, so sind sie vollständig vom Vermieter zu tragen. Mieter sollten nicht zuletzt auch aus haftungsrechtlichen Gründen noch darauf achten, dass Sie den Reparaturauftrag nicht selbst vergeben, sondern dies dem Vermieter überlassen.

Weitere Fragen zu Kleinreparaturen beantworten Ihnen gerne unsere erfahrenen Anwältinnen und Anwälte aus dem Mietrecht. Halten Sie den Mietvertrag zum Gespräch bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Regelung steht im Mietvertrag?
  • Genauer Wortlaut!
  • Um was für eine Reparatur handelt es sich?
  • Haben Sie den Mangel bereits dem Vermieter gemeldet?
  • Gab es dieses Jahr bereits andere Kleinreparaturen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft die Zulässigkeit der vertraglichen Vereinbarung und somit eine evtl. Kostentragungspflicht.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Regelung ist zulässig.
  • Sie müssen die Rechnung (nicht) bezahlen.
  • Der Vermieter kann das so von Ihnen nicht verlangen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Verweisen Sie Ihren Vermieter auf die Kostenobergrenze.
  • Bezahlen Sie die Rechnung.

Maßgebliche Urteile

BGH, Urteil vom 06-05-1992 - VIII ZR 129/91: Eine Klausel welche den Mieter verpflichtet Kleinreparaturen selbst durchzuführen ist generell unwirksan, selbst wenn Sie dem Umfang nach beschränkt ist.


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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