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Inventarliste

Stand: 03.03.2015

Im Rahmen eines Mietvertrages spricht man von Inventar, wenn bewegliche Sachen mit vermietet sind. Dies ist z.B. der Fall bei Vermietung von möbliertem Wohnraum.

Das Inventar ist die Gesamtheit der beweglichen Sachen, die in einem entsprechenden räumlichen Verhältnis zu den Mieträumen stehen. Die Inventarliste dient insbesondere zu Beweiszwecken bei der Beendigung des Mietverhältnisses und damit der Vermeidung von Streitigkeiten. Ist die Inventarliste zu Beginn des Mietverhältnisses ordentlich erstellt worden, d.h. alle Gegenstände sind mit ihrem damaligen Zustand aufgeführt, kann bei Beendigung des Mietverhältnisses die Veränderung des Inventars objektiv nachvollziehbar festgestellt werden. Insbesondere lässt sich das Fehlen von Gegenständen nachweisen. Auch wird hierdurch deutlich, für welche mitvermieteten Gegenstände der Vermieter bei Reparatur oder Austausch nach Erreichen der Lebensdauer verantwortlich ist.

Die Inventarliste sollte von beiden Vertragsparteien unterzeichnet und zum Bestandteil des Mietvertrages gemacht werden.
Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Rechtsanwälte gerne zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Gegenstände gehören zur Mietsache?
  • Gibt es eine entsprechende Inventarliste?
  • Ist diese vollständig und von beiden Parteien unterzeichnet?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt, welche Gegenstände übereinstimmend zur Mietsache gehören.
  • Er grenzt Reparatur- und Instandhaltungskosten zwischen Mieter und Vermieter ab.
  • Er ermittelt die Lebensdauer der mitvermieteten Gegenstände.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Gegenstand xy gehört zur Mietsache. Die Lebensdauer ist erreicht, so dass ein Austausch vorzunehmen ist. Mangels Inventarliste können die zur Mietsache gehörenden Gegenstände nicht ermittelt werden.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können vom Vermieter Austausch des Teppichbodens verlangen. Der Kühlschrank ist Bestandteil der Mietsache und Reparatur durch den Vermieter durchzuführen. Sie können vom Mieter verlangen, dass die laut Inventarliste mitvermieteten Gegenstände bei Ende des Mietverhältnisses herausgegeben werden.

Maßgebliche Urteile

zur Beweislast in Schadensfällen (BGH, Urteil vom 15. März 2000 - XII ZR 81/97);
Schadensersatz bei Doppelvermietung, Beweiskraft Inventarliste (KG Berlin, Urteil vom 08.06.2001, AZ 9 U 6215/99);


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   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

   | Stand: 18.07.2017
kurz, knapp, aber sehr verständlich

   | Stand: 17.07.2017
Danke, RA Uwe Piper, für die tolle Beratung!

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