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Einliegerwohnung

Stand: 06.05.2014

Solange der Mieter von Wohnraum pünktlich seine Miete zahlt und auch sonst nicht gravierend gegen seine mietvertraglichen Pflichten verstößt, kann der Vermieter das Mietverhältnis einseitig durch ordentliche Kündigung nur unter den Voraussetzungen des § 573 Abs. 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) beenden.

Dabei handelt es sich zumeist um die sog. Eigenbedarfskündigung. Daneben gilt eine Ausnahme unter Verzicht auf die Voraussetzungen des § 573 BGB bei der sog. Einliegerwohnung. Dabei handelt es sich um eine Wohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als 2 Wohnungen. Gemäß § 573 a BGB kann der Vermieter die Einliegerwohnung auch kündigen, ohne dass es eines berechtigten Interesses im Sinne des § 573 BGB bedarf. Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall jedoch um 3 Monate. Zudem muss sich der Vermieter in der Kündigung auf dieses Sonderkündigungsrecht berufen. Der Grund für diese Ausnahme liegt darin, dass wegen der räumlichen Berührungspunkte zwischen Vermieter und Mieter die Gefahr persönlicher Reibung groß ist.

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