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Brandschaden

Stand: 11.01.2016

Unter einem Brandschaden versteht man gemeinhin das durch ein Feuer vernichtete Eigentum.

Zum Brandschaden gehören aber auch verschiedene Folgeschäden. Durch Rauch können Gegenstände unbrauchbar werden. Es kann zu Schäden an der Umwelt kommen, z.B. durch giftiges Löschwasser, das ins Grundwasser gelangt. Folgeschäden können außerdem Produktionsausfälle in Betrieben oder Unbewohnbarkeit von Wohnraum sein. Während der Renovierungsarbeiten können Kosten für eine einstweilige Unterkunft entstehen. Schließlich können durch die Brandbekämpfung Schäden am Gebäude entstehen, z.B. durch das Aufbrechen der Türen oder das Zerschlagen der Fenster. Davon abgesehen ist der Einsatz der Feuerwehr kostenpflichtig. Gegen Brandschäden kann man sich versichern - ganz oder zum Teil - durch Abschluss einer Feuerversicherung, Gebäudeversicherung, Hausratversicherung und ggf. einer Haftpflichtversicherung. Im Falle eines Brandschadens hat der Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherer verschieden Obliegenheiten. So muss er beispielsweise den Schaden dem Versicherer unverzüglich melden und dabei, soweit es ihm möglich ist, alle Auskünfte zur Feststellung des Versicherungsfalls oder zum Umfang der Leistungspflicht des Versicherers geben. Macht ein Versicherungsnehmer gegenüber seiner Versicherung wegen eines Brandschadens falsche Angaben zum Sachverhalt, so verletzt er arglistig seine vertragliche Pflicht gegenüber dem Versicherer, diesem unverzüglich jede zur Feststellung des Versicherungsfalls erforderliche Auskunft mitzuteilen, so dass der Versicherer eingetretenen Schaden nicht erstatten muss (OLG Oldenburg, Urteil v.23.07.2014, Az: 5 U 79/14). Soweit der Vermieter gegen Brandschäden versichert ist und der Mieter die Kosten der Feuerversicherung über die Betriebskosten mitzahlt, muss der Mieter einen Brandschaden nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz ersetzen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Entstand der Brandschaden in Ihrer Miet- oder Eigentumswohnung?
  • Wer war für die Entstehung verantwortlich?
  • Wie entstand der Brand?
  • Ist der Schaden dem Versicherer unverzüglich gemeldet worden?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob Sie vom Vermieter Schadensbeseitigung verlangen können.
  • Der Telefonanwalt klärt, ob die Brandversicherung eintrittspflichtig ist.
  • Der Telefonanwalt prüft den Schadensumfang.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Brand entstand durch leicht fahrlässiges Verhalten.
  • Wer den Brand verursacht hat, ist nicht feststellbar.
  • Der Vermieter muss den Schaden beseitigen.
  • Der Brandschaden wurde unverzüglich und korrekt gegenüber der Versicherung gemeldet.



4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können vom Vermieter Schadensbeseitigung verlangen.
  • Sie können Schadenersatz für den Produktionsausfall fordern.
  • Die Feuerversicherung muss für den Brandschaden aufkommen.

Maßgebliche Urteile

1. BGH, Urteil v.19.11.2014, Az: VIII ZR 191/13:
Verursacht ein Mieter in seiner Wohnung leichtfahrlässig einen Brand, kann er gleichwohl vom Vermieter die Schadensbeseitigung verlangen, wenn die Brandschadensversicherung dafür aufkommen muss und die Versicherungskosten zu den Betriebskosten gehören, zu deren Entrichtung der Mieter gemäß Mietvertrag verpflichtet ist.


2. OLG Oldenburg, Urteil v.23.07.2014, Az: 5 U 79/14:
Macht ein Versicherungsnehmer gegenüber seiner Versicherung wegen eines Brandschadens falsche Angaben zum Sachverhalt, so verletzt er arglistig seine vertragliche Pflicht gegenüber dem Versicherer, diesem unverzüglich jede zur Feststellung des Versicherungsfalls erforderliche Auskunft mitzuteilen, so dass der Versicherer eingetretenen Schaden nicht erstatten muss.




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   | Stand: 20.09.2016
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