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Betriebskostenabrechnung

Stand: 05.10.2016

Die Betriebskostenabrechnung ist im Rahmen eines Mietverhältnisses für Wohnraum jährlich zu erstellen.

Dabei ist zu beachten, dass der Vermieter verpflichtet ist, diese spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums zu fertigen, ansonsten ist eine Nachforderung verfristet. Der Mieter hingegen kann ein eventuelles Guthaben wesentlich länger zurückfordern. Zu beachten ist, dass das Ende des Abrechnungszeitraums nicht zwingend mit dem Ende des Kalenderjahres übereinstimmt. Dies ist abhängig vom gewählten Abrechnungsturnus. Die Überprüfung einer Betriebskostenabrechnung lohnt sich, da oft fehlerhafte Positionen auf die Mieter abgewälzt werden oder ein falscher Verteilerschlüssel zugrunde gelegt ist. Zu beachten ist außerdem, dass nur Positionen abgerechnet werden dürfen, die im Mietvertrag konkret benannt wurden, bzw. wenn korrekt auf die entsprechenden Vorschriften verwiesen wurde.

Viele Fragen zu diesem Thema lassen sich von im Mietrecht erfahrenen Rechtsanwälten/innen innerhalb weniger Minuten beantworten. Bitte halten Sie Unterlagen wie z.B. den Mietvertrag und die Betriebskostenabrechnung bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welchen Zeitraum betrifft die vom Vermieter übermittelte Betriebskostenabrechnung?
  • Welche Betriebskosten sind darin enthalten?
  • Welche Betriebskosten sind im Mietvertrag vereinbart?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, bis wann der Vermieter abrechnen muss.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob in der Abrechnung Positionen enthalten sind, für die der Mieter nicht aufkommen muss.
  • Der Telefonanwalt prüft,ob die Nachforderung fällig ist.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Betriebskostenabrechnung wurde vom Vermieter rechtzeitig zugesandt.
  • Sie enthält Betriebskosten, die im Mietvertrag nicht vereinbart wurden.
  • Der Verteilungsschlüssel ist ungültig.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie brauchen die Nachforderung nicht zu begleichen.
  • Wenn Sie der Auffassung sind, dass sich bei richtiger Abrechnung ein Guthaben ergibt, so sollten Sie eine korrigierte Betriebskostenabrechnung fordern.
  • Sie sollten die Einwendungsfrist beachten.

Maßgebliche Urteile

BGH, Urteil v. 11.5.2016, VIII ZR 209/15:

Beanstandet der Mieter zu spät, dass eine Betriebskostenabrechnung Kosten enthält, die in der Wohnraummiete gemäß Betriebskostenverordnung nicht umlagefähig sind, muss er auch diese Kosten tragen. Zuvor war dies eine Streitfrage, die mit dem Urteil geklärt wurde.


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   | Stand: 08.12.2016
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   | Stand: 07.12.2016
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