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Abnutzung Teppichboden

Stand: 23.12.2015

Häufig gibt es zwischen den Mietparteien Probleme bezüglich des zur Mietsache gehörenden Teppichbodens.

Sind diese vom Vermieter in die Wohnung eingebracht worden, so gilt grundsätzlich, dass bei normaler Abnutzung der Teppichböden der Vermieter zur Instandhaltung verpflichtet ist. Die vertragliche Abnutzung ist anhand des konkreten Mietverhältnisses zu bestimmen, so ist erhöhte Abnutzung durch Haustierhaltung vertragsgemäß, wenn der Vermieter diese gestattet hat. Die Instandhaltungspflicht kann nicht etwa als Schönheitsreparatur o.ä. auf den Mieter abgewälzt werden; derartige Klauseln wurden mehrfach höchstrichterlich für unzulässig erklärt. Vielmehr hat der Vermieter nach Ablauf einer allgemeinen Nutzungsdauer einen Komplettaustausch vorzunehmen. Bei Teppichböden durchschnittlicher Qualität wird man eine Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren annehmen können. Allerdings kann der Vermieter von Gewerberaum eine Grundreinigung verlangen, wenn nach dem Vertrag Schönheitsreparaturen von dem Mieter durchzuführen sind. Nur wenn ungewöhnlich hohe Gebrauchsspuren vorliegen, ist der Mieter zum Schadenersatz verpflichtet. Gleiches gilt bei Beschädigungen wie z.B. Brandflecken. Hier wird üblicherweise die private Haftpflichtversicherung die Regulierung übernehmen. Bei der Berechnung des Schadens ist nach der Mietrechtsprechung ein Abzug "neu für alt" vorzunehmen. Hintergrund ist, dass der Vermieter durch das schädigende Ereignis im Ergebnis nicht besser gestellt werden soll.

Näheres zu diesem Thema erfahren Sie von einem / einer in diesem Bereich (Mietrecht) kompetenten Rechtsanwalt / Rechtsanwältin.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Gehört der Teppichboden zur Mietsache?
  • Wann wurde er angeschafft?
  • In welchem Zustand befindet er sich?
  • Welche konkrete vertragliche Nutzung liegt vor, gibt es Besonderheiten hinsichtlich Haustierhaltung oder anderer individueller Umstände?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt die Verantwortlichkeit für die Instandhaltung.
  • Er ermittelt, ob es sich bei den Schäden um normale Gebrauchsspuren oder Beschädigungen außerhalb der vertraglichen Nutzung handelt.
  • Er kann die übliche Gebrauchsdauer einschätzen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Bodenbelag gehört zur Mietsache.
  • Die Gebrauchsdauer ist erreicht.
  • Der Vermieter ist zum Austausch verpflichtet.
  • Es liegen Schäden außerhalb der vertraglichen Nutzung vor.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können gegenüber dem Vermieter infolge Ablaufs der Nutzungsdauer des Bodenbelags einen Mangel rügen und Austausch verlangen.
  • Sie können vom Mieter wegen Beschädigung des Teppichbodens Schadensersatz verlangen.

Maßgebliche Urteile

zur Reinigung bei Gewerbemiete: BGH, Urteil vom 08.10.2008, Az. XII ZR 15/07;
zur Unwirksamkeit, dem Mieter die Erneuerung aufzuerlegen: AG Dortmund, Urt. v. 26.8.2014, Az. 425 C 2787/14;
zur Beweislast für übermäßige Abnutzung: LG Görlitz 2. Zivilkammer, Urteil vom 9.8.00, Az. 2 S 4/00


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   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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