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Makler

Stand: 23.02.2016

Ein Makler vermittelt gewerbsmäßig Verträge über Grundstücke, Miet- und Pachtverträge über Gebäude, Geschäftsräume oder Wohnungen und Verträge über Darlehen. Für die Vermittlung und für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss der genannten Verträge erhält der Makler Provision, wenn er dies mit seinem Auftraggeber vereinbart hat, was zumeist geschieht.

Das Maklerrecht ist in den §§ 652 - 655 (allgemeine Vorschriften), §§ 655a - 655e (Darlehensverträge) und § 656 (Heiratsvermittlung) des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Des Weiteren enthält das Handelsgesetzbuch (HGB) Vorschriften in den §§ 93 ff. (Handelsmakler) und in § 354 (Handelsgeschäfte). Sondervorschriften für Mietverträge über Wohnraum enthält das Wohnungsvermittlungsgesetz. Eine bedeutsame Änderung dieses Gesetzes ist das sog. ab dem 01.06.2015 geltende Bestellerprinzip. Zur Berufsausübung bedarf der Makler einer Erlaubnis gemäß § 34 c der Gewerbeordnung. Die rechtlichen Grundlagen zur Ausübung des Berufs sind in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) enthalten.

Gerne geben Ihnen unsere auf Maklerrecht spezialisierten Anwälte/innen Auskunft und Rat, wenn Sie entsprechende Fragen haben.


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Haben Sie dem Makler einen Makleralleinauftrag erteilt?
  • Hat der Makler mit Ihnen eine Besichtigung durchgeführt?
  • Kannten Sie die Kaufgelegenheit bereits?
  • Haben Sie eine Provision vereinbart und ein Expose erhalten?
  • Enthält das Expose einen Hinweis auf die Provision?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob Sie einen weiteren Makler beauftragen dürfen.
  • Bei gemeinsamer Besichtigung liegt eine wesentliche Maklerleistung vor.
  • Der Erhalt eines Exposes mit Provisionshinweis ist für bedeutsam für den Abschluss des Maklervertrages.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Ohne Vereinbarung einer bestimmten Laufzeit ist der Maklervertrag jederzeit kündbar.
  • Für die Mitursächlichkeit der Maklertätigkeit genügt die gemeinsame Besichtigung des Grundstücks.
  • Wer die Kaufgelegenheit bereits kennt(Vorkenntnis), ist grundsätzlich nicht provisionspflichtig.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Wenn Sie den Verkäufer schon kennen, sollten sie keinen Kontakt zu seinem Makler aufnehmen, sondern nur mit dem Verkäufer verhandeln.
  • Sie können grundsätzlich mehrere Makler mit der Grundstückssuche oder dem Verkauf beauftragen.
  • Wenn die Verkaufstätigkeit des Maklers erfolglos verlief, müssen sie keinen Aufwendungsersatz zahlen, wenn dies nicht vereinbart war.

Maßgebliche Urteile

BGH, Urteil v.´03.07.2014, Az: III ZR 530/13:

Die gemeinsame Besichtigung ist eine wesentliche Maklerleistung, die trotz Vorkenntnis eine Provisionspflicht auslösen kann, wenn die sonstigen Voraussetzungen vorliegen.


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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Wichtige Themen:

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