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Insolvenzforderung

Stand: 11.01.2016

Die Anmeldung der Insolvenzforderung zur Insolvenztabelle ist im eröffneten Insolvenzverfahren der einzig zulässige Weg der Geltendmachung einer Forderung gegen die insolvente Person oder das insolvente Unternehmen, §§ 87, 174 ff. InsO.

Die Exklusivität der Forderungsanmeldung gilt unabhängig davon, ob die Forderung tituliert ist oder nicht oder ob ggf. noch ein Rechtsstreit anhängig ist. Die Anmeldung hemmt die Verjährung, § 204 I Nr. 10 BGB, und zwar bis 6 Monate nach Beendigung des Insolvenzverfahrens. Sie hat (nach Insolvenzeröffnung) schriftlich beim Insolvenzverwalter zu erfolgen, der in aller Regel den bekannten Gläubigern hierfür ein eigenes Formular mit Informationsblatt zusenden wird. Die Verwendung des Formulars ist nicht obligatorisch, aber empfehlenswert. Dem Gläubiger obliegt es, Belege für Grund und Höhe jeder angemeldeten Einzelforderung beizufügen. Bei juristischen Fragen zum Thema Insolvenzforderung sollten Sie mit einem Rechtsanwalt mit Interessenschwerpunkt Insolvenzrecht sprechen.

Die Rechtsprobleme, die in diesem Bereich auftreten können, sind vielfältig. Hierbei helfen Ihnen die im Insolvenzrecht erfahrenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wurde die Insolvenz bereits eröffnet
  • Handelt es sich um ein vorläufiges Insolvenzverfahren vor?
  • Wurde bereits eine Anmeldefrist vom Insolvenzgericht bestimmt? 
  • Handelt es sich um eine Forderung aus unerlaubter Handlung?
  • Bestehen Sicherungsrechte?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine Anmeldung im Insolvenzverfahren schon möglich ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eventuell Aussonderungs- oder Absonderungsrechte bestehen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Anmeldung der Forderung im Insolvenzverfahren kann bereits erfolgen.
  • Es handelt sich um ein vorläufiges Insolvenzverfahren, eine Forderungsanmeldung ist noch nicht möglich.
  • Dem Gläubiger steht ein Aussonderungs- oder Absonderungsrecht zu.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können Ihre Forderung beim Insolvenzverwalter anmelden.
  • Sie können Ihre Forderung beim vorläufigen Insolvenzverwalter noch nicht anmelden.
  • Sie können ein Aussonderungsrecht oder Absonderungsrecht gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend machen.

Maßgebliche Urteile

Verfügungsbeschränkung im Eröffnungsverfahren - Forderungserwerb durch Abtretung; BGH, Urteil v. 20.10.2009 - IX ZR 90/08
Absonderungsgut - Anzeige der Veräußerungsabsicht; BGH, Beschl. v. 22.04.2010 - IX ZR 208/08


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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