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Insolvenzberater

Stand: 21.03.2016

Was ein Insolvenzberater ist, kann man nur mit dem gesunden Menschenverstand erklären, da dies kein irgendwie definierter Begriff ist oder gar ein spezieller Ausbildungsberuf.

Insolvenzberatung kann jeder durchführen, der sich dazu in der Lage sieht. In der Regel handelt es sich bei dem Insolvenzberater um einen studierten Juristen oder Betriebswirt. So hat man zunehmend die Möglichkeit, Schuldnerberatungen aufzusuchen, die meist als ein eingetragener Verein (e.V.) fungieren. Üblicherweise beraten Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer neben den bereits o.g. Stellen in diesem Bereich. Diese Stellen dürfen nach dem geltenden Insolvenzrecht die Beratung zugunsten von Einzelpersonen und Familien sowie von Selbständigen für den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan übernehmen und gelten als "geeignete Stellen" im Sinne des § 305 Insolvenzordnung (InsO). Ein Insolvenzberater kann feststellen, ob eine Insolvenz notwendig ist oder ob es die Möglichkeit gibt, eine Antragstellung durch geeignete Maßnahmen abzuwenden.
Durch die Reform des Insolvenzrechts zum 01.07.2014 ist ein Insolvenzplanverfahren auch in der Verbraucherinsolvenz / Privatinsolvenz möglich. Zudem kann nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen eine Restschuldbefreiung nach 3 Jahren bewirkt werden.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist eine Überschuldung gegeben?
  • Sind Sie ein Unternehmen oder ist ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsverfahren notwendig?
  • Wie viele Gläubiger haben Sie?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine Überschuldung gegeben ist und damit, ob ein Insolvenzverfahren notwendig ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine Unternehmensinsolvenz vorliegt, oder die Regelungen über ein Verbraucherinsolvenzverfahren gegeben sind.
  • Der Telefonanwalt definiert die anzumeldenden Forderung für den Gläubiger als Hilfestellung bei der Forderungsanmeldung
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie sind nicht insolvent.
  • Der Antrag auf Eröffnung des Verfahrens ist schriftlich beim Amtsgericht - Insolvenzgericht - zu stellen.
  • Auch als Gläubiger kann der Antrag gestellt werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können sich beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und damit zu einer geeigneten Stelle gehen. Die führt das Schuldenbereinigungsverfahren durch.
  • Ein Gläubigerantrag wird geprüft und ggf. das Insolvenzverfahren eröffnet.
  • Ein Insolvenzgrund ist nicht erkennbar.

Maßgebliche Urteile

1. Das Insolvenzgericht kann ein Verwertungs- und Einziehungsverbot für künftige Aus- und Absonderungsrechte sowie eine Anordnung, dass davon betroffene Gegenstände zur Fortführung des Unternehmens eingesetzt werden können, nur durch eine individualisierende Anordnung treffen. Unzulässig und unwirksam sind formularmäßige Pauschalanordnungen, die auf die erforderliche Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen verzichten.

2. Aus einer Anordnung nach § 21 II 1 Nr. 5 InsO kann der betroffene Rechteinhaber die dort zuerkannten Ausgleichsansprüche geltend machen, auch wenn die Anordnung wegen Unbestimmtheit unwirksam ist.

3. Ein Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung in der Form von Zinsen nach § 169 S. 2 InsO kommt auch bei einer Anordnung nach § 21 II 1 Nr. 5 InsO nur für einen Zeitraum in Betracht, der drei Monate nach dieser Anordnung liegt.
BGH, Urteil vom 3. 12. 2009 - IX ZR 7/09 (KG)


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Zulässigkeit der erklärten Aufrechnung

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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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