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Insolvenzanmeldung

Stand: 04.01.2016

Das Insolvenzverfahren ist ein gerichtliches Verfahren, das beim Amtsgericht - Insolvenzgericht geführt wird.

Ein Insolvenzverfahren wird nicht von Amts wegen eröffnet. Ein Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet. Diesen kann der Schuldner selbst oder ein Gläubiger stellen, § 13 I InsO. Der Antrag stellt eine bedingungsfeindliche Prozesshandlung dar und bedarf seit 1. 7. 2007 der Schriftform. Liegt ein zulässiger Insolvenzantrag vor, muss das Insolvenzgericht von Amts wegen vor allem zwei Punkte klären, wozu es sich in der Regel eines externen Gutachters (meist identisch mit dem späteren Insolvenzverwalter) bedient: das Vorliegen eines Insolvenzgrundes und die Verfahrenskostendeckung. Die Kostendeckung kann auch durch einen Verfahrenskostenvorschuss oder die Stundung der Verfahrenskosten gewährleistet werden. Letzteres kommt beim Eigen-Insolvenzantrag einer natürlichen Person unter den Voraussetzungen des § 4 a InsO in Betracht.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Warum soll Insolvenz beantragt werden?
  • Handelt es sich um eine Privat- oder Firmeninsolvenz?
  • Liegt ein Insolvenzgrund vor?
  • Wurde bereits Insolvenz beantragt?
  • Wenn ja, von wem, Gläubiger oder Eigenantrag?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft,ob die Voraussetzungen für die Beantragung einer Insolvenz gegeben sind.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob alternative Handlungsmöglichkeiten,zum Beispiel Vereinbarungen mit den Gläubigern, bestehen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Es muss ein Insolvenzantrag bei Gericht gestellt werden.
  • Es liegen noch keine hinreichenden Insolvenzgründe vor.
  • Der Insolvenzantrag kann zurückgenommen werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie sollten schnellstmöglich einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen.
  • Sie sollten mit dem Antrag stellenden Gläubiger in Kontakt treten und versuchen, eine Zahlungsvereinbarung zu treffen.

Maßgebliche Urteile

OLG-STUTTGART -  Beschluss, 8 W 310/11 vom 30.08.2011, Zwangshypothek/Rückschlagsperre § 88 InsO
Verfügungsbeschränkung im Eröffnungsverfahren - Forderungserwerb durch Abtretung; BGH, Urteil v. 20.10.2009 - IX ZR 90/08



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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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