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Vorbehaltsnießbrauch

Stand: 13.07.2015

Nießbrauch ist das Nutzungsrecht an einer Sache unter Ausschluss des Eigentümers.

Der Nießbraucher kann die Sache nutzen, indem er die Sache für Wohnzwecke verwendet, eine Immobilie vermietet oder einem Dritten überlässt. Der Nießbrauch ist daher ein sehr starkes Recht an einer Sache. Der Nießbraucher hat auch das Recht, die Früchte einer Sache zu vereinnahmen. Sie stellt zum Beispiel die Ernte bei einem landwirtschaftlich genutzten Grundstücks dar. Der Nießbraucher hat allerdings ordentlich zu wirtschaften und die Sache zu erhalten. Außerdem muss er die privaten und öffentlichen Lasten der Sache tragen. Ein Vorbehaltsnießbrauch ist gegeben, wenn zum Beispiel bei der Schenkung eines Grundstückes an die Kinder im Wege der vorweggenommenen Abfolge ein Nießbrauchsrecht zu Gunsten der bisherigen Eigentümer (Eltern) begründet wird. Der Schenker wird durch solch eine Gestaltung quasi wirtschaftlicher Eigentümer der Sache und kann wie bisher von den Einnahmen der Immobilie alle von ihm getragenen Grundstücksaufwendungen inklusive der Gebäudeabschreibung als Werbungskosten steuermindernd in Abzug bringen.

Aus dieser Gestaltung ergeben sich noch weitere steuerliche Konsequenzen hinsichtlich der Schenkungsteuer, die von einem juristischen Steuerexperten in einem Beratungsgespräch individuell ausgearbeitet werden sollten.


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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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