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Eigentumswohnung

Stand: 16.06.2016

Der Erwerb einer Eigentumswohnung begründet Rechte und Pflichten. Geregelt sind diese unter anderem im Wohnungseigentumsgesetz (WEG). § 1 Absatz 2 WEG enthält eine Legaldefinition des Begriffs Wohnungseigentum.

Danach ist Wohnungseigentum das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.Begründet wird das Wohnungseigentum durch vertragliche Einräumung von Sondereigentum oder durch Teilung. Voraussetzung ist stets, dass die Wohnungen in sich abgeschlossen sind. Für die vertragliche Einräumung bedarf es der Einigung über den Eintritt der Rechtsänderung, die notariell beurkundet werden muss, sowie der Eintragung in das Grundbuch. Die Teilung dagegen erfolgt durch Erklärung des Eigentümers gegenüber dem Grundbuchamt. Sie wird mit der Anlegung der Wohnungsgrundbücher wirksam. Eine zentrale Vorschrift, die häufig eine Rolle spielt bei Streitigkeiten zwischen den einzelnen Wohnungseigentümern, ist § 14 Ziff. 1 WEG. Danach ist jeder Wohnungseigentümer verpflichtet, das Sondereigentum so instand zu halten und von diesem sowie von dem gemeinschaftlichen Eigentum nur in solcher Weise Gebrauch zu machen, dass dadurch keinem der anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus ein Nachteil erwächst.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie groß ist die Eigentümergemeinschaft?
  • Gibt es eine Teilungserklärung, die Ihnen vorliegt?
  • Ist in dieser genau aufgelistet, was Ihr Sondereigentum bzw. Ihr Sondernutzungsrecht umfasst?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Es wird abgegrenzt, worauf sich Ihr Sondereigentum bezieht (Wohnung, Garage) und wo die Grenze zum Gemeinschaftseigentum liegt.
  • Es wird geprüft, ob die Teilungserklärung ggf. von den Regelungen des WEG abweichende Vereinbarungen z.B. zu Bestandteilen des Sonder- oder Gemeinschaftseigentums getroffen hat.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • z.B.: Die Türen/Fenster der Wohnungen zählen zum Gemeinschaftseigentum.
  • Oder: Sie dürfen an der Terrasse vor Ihrer Wohnung keine baulichen Veränderungen vornehmen (zumindest nicht ohne entsprechende Ermächtigung aus der Eigentümerversammlung), denn die Terrasse zählt zum Gemeinschaftseigentum, sie haben an der Terrasse lediglich ein Sondernutzungsrecht.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

z.B. Sie können verlangen, dass die Reparaturkosten für Ihre Fenster/Tür aus der Gemeinschaftskasse bezahlt werden.

Maßgebliche Urteile

Keine Bindung des Erwerbers einer neuen Eigentumswohnung durch Teilungserklärung, Beschluss oder Formular-Kaufvertrag an eine Abnahme des Gemeinschaftseigentums, die vor Abschluss des Kaufvertrages bereits stattgefunden hat: BGH v. 12.5.2016, VII ZR 171/15

WEG kann mit Mehrheitsbeschluss Grundstück erwerben, wenn der Erwerb ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht: BGH v. 18.03.2016, V ZR 75/15

Erlaubt die Teilungserklärung einzelnen Wohnungseigentümern Umbauten, ist die WEG nicht befugt, die von einer Baugenehmigung gedeckten Baumaßnahmen während der Durchführung zu kontrollieren: BGH v. 26.2.2016, V ZR 131/15


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Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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