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Offenlegungspflicht

Stand: 15.04.2011
In Deutschland haben alle Kapitalgesellschaften die Pflicht, den Jahresabschluss, das Ergebnis des Abschlussprüfers, den Lagebericht, den Bericht des Aufsichtsrats (§ 171 Abs. 2 Aktiengesetz (AktG) und gegebenenfalls den Gewinnverwendungsvorschlag beim Handelsregister einzureichen, das ergibt sich aus § 325 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB).
Die Frist die geforderten Unterlagen einzureichen, beträgt 9 Monate und 12 Monate bei kleinen Kapitalgesellschaften, § 326 Satz 1 HGB.
Das HGB differenziert nach der Größe der Kapitalgesellschaft, je kleiner die Kapitalgesellschaft ist, desto geringer sind die Anforderungen, so brauchen etwa kleine Kapitalgesellschaften die GuV und die Anhangsangaben, die sich auf sie beziehen, nicht einzureichen.

Bei mittelgroßen Kapitalgesellschaften erlaubt das HGB gemäß § 327 HGB die Zusammenfassung bestimmter Bilanz- und Anhangsangaben.
Für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften genügt es, auf die Hinterlegung beim Handelsregister im Bundesanzeiger hinweisen; große Kapitalgesellschaften haben grundsätzlich alle Angaben im Bundesanzeiger bekannt zu machen.

Soweit Kapitalgesellschaften zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet sind, müssen sie diesen und den Konzernlagebericht spätestens 9 Monate nach dem Abschlussstichtag offenlegen, § 325 Abs. 3 HGB.

Fragen zu Offenlegungspflichten und alle anderen Fragen rund um das HGB beantworten Ihnen unsere Anwälte sofort per Telefon oder schriftlich per E-Mail.



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   | Stand: 17.01.2017
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