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Zwangsheirat

Stand: 20.03.2014

Eine Zwangsheirat liegt vor, wenn Braut und Bräutigam die Ehe nicht aus freiem Willen eingehen. Zu unterscheiden ist sie von der arrangierten Hochzeit. Formal liegt eine Zwangsheirat vor, wenn einer der Partner mit der Verheiratung nicht einverstanden ist und seine Zustimmung nicht gegeben hat bzw. sich genötigt fühlt.

Eine Zwangsehe kann gem. § 1314 Abs. 2 Nr. 4 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) aufgehoben werden, wenn ein Ehegatte durch Drohung zur Eingehung der Ehe bestimmt worden ist.

Allerdings ist hier zu beachten, dass der Antrag auf Aufhebung der Ehe binnen eines Jahres nach Wegfall der Zwangslage, bzw. Bedrohungssituation gestellt werden muss. Andernfalls bleibt jedoch noch der Antrag auf eine reguläre Scheidung, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen .Am 17. März 2011 verabschiedete der Bundestag das ?Gesetz zur Bekämpfung der Zwangsheirat und zum besseren Schutz der Opfer von Zwangsheirat sowie zur Änderung weiterer aufenthalts- und asylrechtlicher Vorschriften?. Strafrechtlich ist die Zwangsheirat in § 237 StGB geregelt. Strafandrohung (Freiheitsstrafe 6 Monate bis 5 Jahre). Ebenso wird bestraft, wer eine Frau durch List, Gewalt oder Drohung ins Ausland bringt und sie dort zur Heirat zwingt.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail.


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   | Stand: 19.07.2017
Vielen Dank an Herrn Rauhut für die äußerst aufschlußreiche Auskunft! Es ist grundsätzliche Klarheit im Vorgehen für uns bei dem sehr sachlichen und freudlichen Gespräch entstanden!

   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

   | Stand: 18.07.2017
kurz, knapp, aber sehr verständlich

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