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Zugewinnberechnung

Stand: 03.04.2014

Wenn Paare heiraten, wird für ihre Ehe automatisch, wenn sie nicht in einem besonders abzuschließenden notariellen Vertrag einen anderen Güterstand vereinbaren, der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft wirksam.

Der gesetzliche Güterstand bewirkt, dass jeder Ehegatte während der Ehe sein eigenes Vermögen behält bzw. weiteres eigenes Vermögen hinzuerwirbt. Damit ein Ehegatte, der die gemeinsamen Kinder betreut oder ohne eigene Einkünfte ist, im Rahmen der Vermögensbildung nicht durch die Ehe benachteiligt wird, findet am Ende der Ehe durch Scheidung oder Tod oder durch die Aufhebung des Güterstands der Zugewinnausgleich statt. Die Berechnung des Zugewinnausgleichs richtet sich nach den §§ 1371 ff. des bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).
Der Zugewinnausgleich im Todesfall wird gem. § 1371 BGB durch Erhöhung des Erbteils des überlebenden Ehegatten um ein Viertel berechnet.
In den anderen Fällen wird er nach den §§ 1373 BGB berechnet, indem für jeden Ehegatten gesondert dessen Anfangsvermögen zum Zeitpunkt der Heirat mit dem Endvermögen zum Zeitpunkt der Beendigung des Güterstandes verglichen wird, wobei der Abbau der Schulden berücksichtigt wird. Die Differenz zwischen dem höheren Endvermögen und dem niedrigeren Anfangsvermögen bei jedem Ehegatten ist dessen Zugewinn. Negativen Zugewinn gibt es nicht, Schulden werden nicht geteilt. Der Ehegatte, dessen Zugewinn höher ist als der Zugewinn des anderen, muss die Hälfte des Differenzbetrags der beiden Zugewinne (§ 1378 BGB) als Zugewinnausgleich an den anderen Ehegatten zahlen.

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