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Züchtigungsrecht

Stand: 22.02.2013

Nach früherer Rechtsprechung und Lehre folgte aus den Grundsätzen der elterlichen Sorge (§§ 1626 I, 1631 I BGB - Bürgerliches Gesetzbuch), dass den Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern gewohnheitsrechtlich das Recht zu einer maßvollen und angemessenen Züchtigung zu erzieherischen Zwecken zusteht.

Diese Rechtslage hat der Gesetzgeber durch Änderung des § 1631 II BGB im Jahre 2000 geändert. Hiernach haben Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen, insbesondere körperliche und seelische Misshandlungen, sind danach unzulässig. Hieraus heute noch - wie einige Autoren - zu schließen, Eltern hätten weiterhin das Recht zu solchen körperlichen oder seelischen Züchtigungsmaßnahmen, die das Kind nicht entwürdigen, widerspricht dem Sinn und Zweck der Gesetzesänderung.

Im Klartext: Ohrfeigen, Schlagen und jede Zufügung von Schmerz auch gegenüber den eigenen Kindern ist strafbare Körperverletzung!

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an unsere Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus dem Bereich Familienrecht wenden.


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