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Vaterschaftsvermutung

Stand: 19.02.2014

Als Vater eines Kindes gilt derjenige,

- der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet war,
- der die Vaterschaft anerkannt hat,
- dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt wurde oder
- wenn das Kind innerhalb einem bestimmten zeitlichen Rahmen nach Auflösung der Ehe geboren wurde.

Die Vaterschaft ist für Kinder verheirateter oder nicht verheirateter Eltern jetzt einheitlich geregelt. Im Rahmen des Anfechtungsverfahrens der Vaterschaft spielt die Vaterschaftsvermutung eine Rolle, da diese vom Vater widerlegt werden muss, und nur durch den vollen Beweis des Gegenteils ausgeräumt werden kann. Für das Anfechtungsverfahren gelten die normalen Beweislastregeln und zwar auch im Fall der gem. § 1592 Nr. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) auf Grund einer Ehe bestehenden Vaterschaft. Das Gesetz knüpft die Vaterschaft lediglich an die Ursächlichkeit des Verheiratetseins und nicht an die Vaterschaftsvermutung, die gem. § 1600 d Abs. 2 und 3 BGB nur noch in Vaterschaftsfeststellungsklagen Bedeutung haben kann.

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   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
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