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Unterhaltsvereinbarung

Stand: 29.04.2015

Eine Unterhaltsvereinbarung ist ein Vertrag zwischen Ehegatten über die Höhe, die Bemessungsgrundlagen und die Dauer des Trennungsunterhalts, des nachehelichen Unterhalts und des Kindesunterhalts, um diese außergerichtlich zu regeln.

Eine Unterhaltsvereinbarung, die im Zuge einer Scheidung getroffen wird, bedarf zu ihrer Wirksamkeit der notariellen Beurkundung oder der Protokollierung in einem gerichtlichen Verfahren. Die Vereinbarung zum Kindesunterhalt kann auch in der Weise geschlossen werden, dass der Unterhaltsbetrag anhand der Einkünfte des Unterhaltsverpfichteten ermittelt und durch eine Urkunde vor dem Urkundsbeamten des Jugendamtes errichtet wird. Ein vertraglicher Verzicht auf Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt ist nichtig. Z.T. sind auch die vor Jahren geschlossenen Verichte auf nachehelichen Unterhalt anfechtbar oder nichtig. Da es viele Punkte gibt, die bei der Unterhaltsvereinbarung zu berücksichtigen sind, ist es angezeigt diese mit einem Familienrechtsanwalt abzuklären, bevor er geschlossen wird.

Fragen zur Unterhaltsvereinbarung beantworten Ihnen gern die im Familienrecht tätigen Anwälte der Deutschen Anwaltshotline.


Passende Verträge zum Thema Unterhaltsvereinbarung finden Sie im Vertragscenter:

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Über welche Einkünfte verfügen Sie und Ihr Ehegatte?
  • Haben Sie durch die Ehe ehebedingte Nachteile erlitten, wenn ja, welche?
  • Verfügen die Kinder über eigene Einkünfte?
  • Wie alt sind die gemeinsamen Kinder?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt, ob überhaupt und gegenüber wem welche Unterhaltspflichten bestehen.
  • Der Telefonanwalt berechnet die Höhe des Unterhalts.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Höhe des monatlichen Kindesunterhalts beträgt X Euro.
  • Die Höhe des monatlichen Trennungsunterhalts beträgt X Euro.
  • Die Höhe des monatlichen nachehelichen Unterhalts beträgt X Euro.
  • Sie haben keinen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie sollten den Unterhaltsanspruches Ihres minderjährigen Kindes in Höhe von monatlich X Euro durch vollstreckbare Jugendamtsurkunde anerkennen.
  • Sie sollten mit Ihrem Ehegatten eine notarielle Unterhaltsvereinbarung schließen.
  • Sie sollten einen gerichtlichen Vergleich über Unterhalt abschließen.
  • Es bedarf keiner Unterhaltsvereinbarung.

Maßgebliche Urteile

Der vertragliche Unterhaltsverzicht zu Lasten des Sozialhilfeträgers oder anderer Dritter ist sittenwidrig, es sei denn die spätere Hilfebedürftigkeit war nicht vorhersehbar oder es liegen besondere Gründe vor (BGH 1986, 82; NJW 07,904; NJW 85, 1834; NJW 92,3165).


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Unterhaltsvereinbarung
Angabe über Einkommen der jetzigen Ehefrau - Unterhaltspflicht für Kind aus früherer Beziehung
Unterhaltspflicht für volljähriges Kind
Anpassung von Unterhaltszahlung an Ex-Frau
Unterhaltsverzichtserklärung erreichen
Zulässigkeit einer Vereinbarung über den Kindesunterhalt

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   | Stand: 23.03.2017
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   | Stand: 22.03.2017
Beratung war kompetent und genau. Danke!

   | Stand: 22.03.2017
Sehr gute Beratung,auf den Punkt..

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