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Unterhaltsberechnung

Stand: 02.09.2015

Fragen rund um das Thema Unterhalt machen einen nicht geringen Teil der eingehenden Anrufe aus.

Unterhalt bezeichnet die für den Lebensbedarf eines Menschen erforderlichen Aufwendungen. Die Bandbreite der einzelnen Beratungsthemen ist groß, seien es Fragen zum nachehelichen Unterhalt, Trennungsunterhalt, Kindesunterhalt, Elternunterhalt, Unterhaltsansprüche und deren Berechnung usw.. Die Feststellung des Unterhaltsbedarfs stellt die erste Prüfungsstufe bei einer unterhaltsrechtlichen Berechnung dar. Es wird ermittelt, wie viel finanzielle Mittel der Unterhaltsbedürftige benötigt. Bei einem minderjährigen Kind stellt dies in aller Regel keine Probleme dar, da dessen Bedarf nach den Werten der sog. Düsseldorfer Tabelle bestimmt wird. Schwieriger ist es, den Bedarf eines Ehegatten zu bestimmen. Nach der Ermittlung des Unterhaltsbedarfs ist bei einer Unterhaltsberechnung die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners zu berücksichtigen. Hierbei sind vielfältige Punkte, wie z.B. die Berücksichtigung von Schulden des Unterhaltspflichtigen oder die private Altersvorsorge, zu beachten. Dabei ist jedes Problem individuell.

Viele Fragen zu diesem Thema lassen sich von einem im Fachbereich Familienrecht erfahrenen Rechtsanwalt innerhalb weniger Minuten sofort beantworten. Bitte halten Sie eventuell vorhanden Unterlagen wie z.B. Ehevertrag (falls vorhanden) oder Schriftverkehr bereit.


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welcher Unterhaltsanspruch steht zur Debatte?
  • Ist das Einkommen des Unterhaltsverpflichteten bekannt?
  • Wie hoch ist das Einkommen des anderen Ehegatten?
  • Wie alt sind die minderjährigen Kinder?
  • In welcher Ausbildung befindet sich das volljährige Kind?
  • Bezieht das volljährige Kind Ausbildungsentgelt oder sonstige Einkünfte (Ausbildungsbeihilfe oder ähnliches) ?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Um den Unterhaltsanspruch ermitteln zu können, muss geklärt werden, welcher Anspruch besteht, da hier unterschiedliche gesetzliche Vorschriften zur Anwendung kommen.
  • Soweit das Einkommen des Unterhaltsverpflichteten nicht bekannt ist, ist dieser verpflichtet auf Verlangen Auskunft über seine gesamten Einkünfte zu erteilen.
  • Je nach Unterhaltsanspruch ist dieses Auskunftsverlangen bereits die notwendige Inverzugsetzung.
  • Hat der andere Ehegatte eigene Einkünfte?
  • Das Alter der minderjährigen Kinder ist notwendig, um die Höhe des bezogenen Kindergeldes und die Höhe des Unterhaltsbedarfes zu bestimmen.
  • Das volljährige Kind hat nur dann einen Anspruch auf Unterhalt, wenn es einer Ausbildung nachkommt und bezogenes Einkommen muss angerechnet werden.
  • Wurde ein Antrag auf Bafög oder sonstige Leistungen der öffentlichen Hand für die Ausbildung gestellt ?
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Unterhaltsanspruch richtet sich beim Trennungsunterhalt nach § 1361 BGB.
  • Auch der Unterhaltsberechtigte hat unter Umständen eine Erwerbsobliegenheit und muss sich bezogene Einkünfte anrechnen lassen.
  • Die Kinder sind auf Grund des Einkommens in Tabellenstufe X einzuordnen und haben unter Berücksichtigung des hälftigen Kindergeldes folgenden Unterhaltsbedarf...
  • Das volljährige Kind hat keine Anspruch auf Unterhalt, da es sich nicht um eine Erstausbildung oder um einen einheitlichen Ausbildungsweg handelt.
  • Der Antrag auf Bafög ist zu stellen, auch soweit Teile nur als Darlehn gewährt werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Der Unterhaltsverpflichtet sollte schriftlich aufgefordert werden umfassend Auskunft über seine gesamten Einkünfte zu erteilen.
  • Sollte der geschuldete Unterhalt nicht gezahlt werden, sollten Sie ein Klageverfahren in Betracht ziehen.
  • Das volljährige Kind sollte aufgefordert werden Auskunft über den Stand der Ausbildung und er Bezüge zu erteilen.

Maßgebliche Urteile

In dem Zeitraum zwischen Abitur und Studienbeginn besteht keine Erwerbsobliegenheit des Kindes. OLG HAmm, 21.12.2005, AZ 11 UF 218/05

Mit der Wahl der Ausbildung darf sich der Jugendliche nicht zu lange Zeit lassen, er muss sich zügig entscheiden. Die Umstände des Einzelfalles sind zu berücksichtigen. BGH FamRZ 2001, 757,758


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   | Stand: 27.07.2017
Schnelle kompetente Auskunft für ein sicher kleines Problem, aus der Sicht eines Anwaltes, für mich aber sehr wichtig. Danke so sollte es sein!

   | Stand: 25.07.2017
Sehr höflich und kompetent. Auch nicht lange um den heißen Brei geredet, sodass man Unmengen an Kosten hat. Sehr seriös. Kann ich nur weiterempfehlen

   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

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