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Sorgerechtsstreit

Stand: 23.09.2014

In einem Sorgerechtsstreit wird vor dem Familiengericht das Sorgerecht für ein minderjähriges Kind verhandelt und entschieden.

Unter dem Sorgerecht versteht man die Pflicht und das Recht der Eltern, für das minderjährige Kind zu sorgen. Es umfasst die Personen- und Vermögenssorge (§ 1626 BGB  Bürgerliches Gesetzbuch). Die Personensorge beinhaltet Entscheidungen in schulischen, religiösen und medizinischen Angelegenheiten sowie Bestimmungen über den Aufenthalt.  Der Sorgerechtsstreit kann im Verbund mit dem Ehescheidungsverfahren geführt werden. Von Amts wegen entscheidet der Familienrichter nicht mehr anläßlich der Ehescheidung über das Sorgerecht. Hierzu ist grundsätzlich ein Antrag eines Elternteils erforderlich. Der Sorgerechtsstreit kann aber auch unabhängig von einem Ehescheidungsverfahren als isolierter Sorgerechtsstreit geführt werden. Die von Amts wegen eingeleiteten Sorgerechtsverfahren sind auf den Fall der Kindeswohlgefährdung (§ 1666 BGB) beschränkt. Zum Schutz des Kindes trifft das Familiengericht Maßnahmen bei mißbräuchlicher Ausübung der elterlichen Sorge, Vernachlässigung, unverschuldetem Versagen der Eltern usw.

Rechtlichen Rat und Tipps für ein gutes Vorgehen geben Ihnen unsere Expertinnen und Experten aus dem Familienrecht. Halten Sie alle vorliegenden Schriftstücke zum Gespräch bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Probleme im Sorgerecht bestehen bezogen auf das Kind?
  • Gibt es ein gemeinsames Sorgerecht?
  • Was möchte der Vater, was möchte die Mutter im Sorgerecht erreichen?
  • Gab es zum Sorgerecht Gespräche beim Jugendamt?
  • Hat das Jugendamt bezogen auf das Sorgerecht Handlungen vollzogen wie z.B. eine Inobhutnahme?
  • Wo lebt das Kind?
  • Welche Vereinbarungen gab es bisher?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt kann erste Schritte bezogen auf das Sorgerecht vorschlagen.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob sofortige gerichtliche Schritte notwendig werden.
  • Der Telefonanwalt grenzt das Sorgerecht ein, ob nur ein Teilbereich betroffen ist.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie haben das geteilte Sorgerecht und entscheiden gemeinsam mit dem anderen Elternteil was das Kind betrifft.
  • Die bisherige Situation wie Aufenthalt des Kindes und Umgang ist beizubehalten bis eine andere Vereinbarung oder Regelung getroffen wurde, sofern keine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
  • Bei Inobhutnahme des Kindes durch das Jugendamt, entscheidet dieses zunächst weiter über die Belange des Kindes.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie sollten zunächst das Gespräch beim Jugendamt suchen um eine Klärung mit dem anderen Elternteil zu erreichen.
  • Eventuell ist eine kurzzeitige Regelung möglich und Sie nutzen mit dem anderen Elternteil die Möglichkeit der Mediation.
  • Das Sorgerecht oder Teile davon erfordern die sofortige Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ggf. eine einstweilige Anordnung.
  • Bei Inobhutnahme des Kindes durch das Jugendamt ist ggf. eine Schutzschrift sofort an das Gericht zu versenden.

Maßgebliche Urteile

z.B. OLG Frankfurt vom 15.08.2014, Az: 6 UF 30/14
Ein Grund den Eltern das Sorgerecht zu entziehen kann die Weigerung sein, für den Schulbesuch der Kinder Sorge zu tragen.
OLG Stuttgart vom
14.08.2014 Az: 11 UF 118/14
Sorgerecht war allein der Mutter übertragen worden, der Umgang wurde einem Umgangspfeger übertragen, der die Umgänge der Kinder mit dem Vater zu organisieren hat
OLG Brandenburg Az: 10 UF 212/13
eine einmal getroffene Umgangsregelung kann nur geändert werden, wenn es triftige, dem Wohl des Kindes nachhaltig berührende Gründe gibt.


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   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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