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Sorgerecht

Stand: 20.10.2014

Noch immer kommt es vor, dass ein Elternteil die Besuchskontakte des Kindes zum anderen Elternteil unterbindet oder von Unterhaltszahlungen abhängig macht. Grundsätzlich gilt allerdings, dass das Kind ein Recht hat, beide Eltern regelmässig zu sehen. Dieses Recht ist für die Entwicklung der Kinder nach Ansicht viele Psychologen sehr wichtig.

Alleiniges und gemeinsames Sorgerecht

Am 19. Mai 2013 ist eine Reform des Sorgerechts in Kraft getreten. Der Europäische Gerichtshof erachtet es als diskriminierend, dass unverheiratete Väter nach alter Sorgerechtsregelung nur mit Zustimmung der Mutter ein Sorgerecht bekommen konnten. Nach wie vor erhält die Mutter zunächst das alleinige Sorgerecht. Es muss noch immer eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgegeben werden, damit der Vater es ebenso erhält.

Mit der Reform aber kann der Vater auf Antrag beim Familiengericht – auch gegen Willen der Mutter – das Sorgerecht bekommen, sofern es dem Kindeswohl nicht widerspricht. Die Mutter kann dem Antrag widersprechen, indem es Gründe gegen ein gemeinsames Sorgerecht vorbringt. Tut sie das nicht, wird in der Regel dem Antrag des Vaters entsprochen.

Bei Schwierigkeiten kann die Sorge für das Kind auf einen Elternteil allein übertragen werden. Hierzu bedarf es allerdings eines Antrages bei Gericht, soweit sich die Parteien nicht einigen können.

Sorgerecht bei geschiedenen Eheleuten

In einer Scheidung erhalten beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht des Kindes bzw. der Kinder, sofern die Parteien nichts anderes anstreben. Aller Theorie zum Trotz hat natürlich der Elternteil bessere Einflussmöglichkeiten, bei dem das Kind schließlich wohnt, und entscheidet Alltägliches dennoch alleine. Es sind nur wenige bedeutende Angelegenheiten, bei denen die Zustimmung des anderen Elternteils notwendig ist, wie etwa die Auswahl der Schule, ein medizinischer Eingriff oder ein Umzug mit dem Kind.

Viele Fragen können aber nur im Einzelfall beantwortet werden, da das Thema Sorgerecht sehr komplex ist und viele Einzelfallentscheidungen bietet. Es kommt oft darauf an, wie gut die Elternteile miteinander reden können, ob sie sich über die schulische, ärztliche und sonstige Betreuung des Kindes einig sind.

  • Habe ich ein Recht, mein Kind zu sehen?

  • Wie oft darf der/die Vater/Mutter sein/ihr Kind sehen?

  • Kann ich das alleinige Sorgerecht beantragen?

  • Hat ein Elternteil die Pflicht, sein Kind mit zu betreuen?

  • Wer hat das Recht zu bestimmen, zu welchem Arzt das Kind geht?

  • Muss ich Unterhalt zahlen, obwohl ich mein Kind nicht sehen darf?

  • Wem steht die Sorge über ein nichteheliches Kind zu?

  • Darf mein Kind ins Ausland mitgenommen werden?

So konkret die Fragen zu Einzelheiten auch sind, ist stets der Einzelfall entscheident. Die Anwältinnen und Anwälte aus dem Bereich Familienrecht der Deutschen Anwaltshotline geben hierzu gerne Auskunft.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

- Sind Sie verheiratet oder nicht?

- Handelt es sich um Ihr leibliches Kind?

- Gibt es bereits eine Regelung durch ein Gericht oder Jugendamt?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

- Das Sorgerecht steht grundsätzlich mal beiden Elternteilen zu.

- Alleiniges Sorgerecht schließt den anderen Elternteil nicht zwingend komplett aus.

- Zuständig ist regelmäßig das örtliche Familiengericht.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

- Ihnen steht das alleinige/hälftige Sorgerecht zu.

- Das Jugendamt kann Ihnen das Sorgerecht nicht entziehen.

- Es liegen keine Gründe für eine Kindeswohlgefährdung vor.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

- Versuchen Sie eine Einigung unter Vermittlung des Jugendamtes zu erzielen.

- Stellen Sie einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht beim zuständigen Gericht.

- Gegen die Entscheidung können Sie Rechtsmittel einlegen.


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   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

   | Stand: 09.01.2017
Bei dem Gespräch mit dem Anwalt kam auch die Deutsche Anwaltshotline ins Gespräch. Neugierig geworden habe ich nach Beendigung des Telefongespräches gesucht und auch gefunden und meine Meinung kundgetan. Ich wünschte mir in unserer Nähe auch so kompotente Beratung, da ging es mir oft besser. Danke für die Beratung.

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