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Scheidung

Stand: 19.11.2014

Die Scheidung einer Ehe hat sowohl bestimmte rechtliche Voraussetzungen als auch ebensolche Folgen. Die Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Um das feststellen zu können, ist in der Regel das Trennungsjahr nötig. In diesen zwölf Monaten sollen beide Seiten Zeit bekommen, um zu überlegen, ob die Ehe wirklich nicht mehr zu retten ist.

Vor der Scheidung: das Trennungsjahr

Um den Beginn der Trennung im Scheidungsantrag eindeutig feststellen zu können, ist entweder der Auszug eines Ehepartners erforderlich, oder die sogenannte Trennung von „Tisch und Bett“. Das heißt, dass die Noch-Verheirateten zwar in der gemeinsamen Wohnung noch zusammenleben, jedoch in unterschiedlichen Betten schlafen sowie getrennt einkaufen und essen.

In Fällen einer „unzumutbaren Härte“ kann die Ehe auch vor Ende des Trennungsjahrs geschieden werden. Eindeutig ist dies beispielsweise in Fällen physischer oder psychischer Misshandlung sowie auch in bestimmten Formen einer Dreiecksbeziehung.

Eine kurze Dauer der Ehe ist kein Grund, auf das Trennungsjahr zu verzichten. Selbst wenn man sich noch in der Hochzeitsnacht trennt, muss das Jahr abgewartet werden.

Scheidungsverfahren: Zugewinnausgleich, Umgangsrecht, Sorgerecht

Vor dem Familiengericht werden im Scheidungsverfahren alle Fragen geklärt, die zur Trennung nötig sind. Für den Ehegatten, der den Scheidungsantrag eingereicht hatte, besteht Anwaltszwang. Der Antragsgegner benötigt nur einen eigenen Scheidungsanwalt, wenn er im Verfahren eigene Anträge einreichen möchte.

Im Scheidungsverfahren sind meist Fragen zur Trennung der gemeinsamen Besitztümer und Kinder entscheidend. Der Ehepartner, der in der Ehe weniger erwirtschaftet hat, kann dabei im sogenannten Zugewinnausgleich die Hälfte der Differenz zum Partnereinkommen fordern. Vermögen und Besitz, das vor der Ehe erwirtschaftet wurde, wird dabei nicht berücksichtigt.

In den meisten Fällen behalten beide Elternteile das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder. Dabei ist der Elternteil, bei dem das Kind nicht wohnt, dem jeweils anderen zum Unterhalt für das Kind verpflichtet. Ihm wird in der Regel ein Umgangsrecht eingeräumt. Das Familiengericht hat dabei stets die Entscheidung zu treffen, die „dem Wohl des Kindes am besten entspricht“.


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