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Regelbetrag

Stand: 29.04.2015

Der Regelbetrag war seinerzeit eine Bezugsgröße für die Berechnung des Individualunterhalts eines Kindes.

Geregelt war er in der Regelbetrag-Verordnung. Es handelte sich dabei um eine Rechtsverordnung zur Regelung des Mindestunterhalts eines Kindes. Die Regelbetrag-Verordnung trat inzwischen außer Kraft. An ihre Stelle trat § 1612a des bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Der Regelbetrag wurde durch den Mindestunterhalt ersetzt. Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem doppelten Einkommensteuer-Freibetrag für das sächliche Existenzminimum des Kindes. Der frühere Regelbetrag und heute der doppelte Einkommensteuerfreibetrag für Kinder bilden die Grundlage für die Bemessung der individuellen Unterhaltssätze aller Kinder nach dem Elterneinkommen und den verschiedenen Altersstufen (1-5 Jahre, 6-11 Jahre , 12-17 Jahre und ab 18 Jahren) in der vom Oberlandesgericht Düsseldorf entwickelten und regelmäßig angepassten Düsseldorfer Tabelle. Die unterste Stufe der Düsseldorfer Tabelle enthält den Mindestunterhalt. Auf diesen Mindestunterhalt
erfolgen für die höheren Einkommensstufen und die einzelnen Altersgruppen prozentuale Aufschläge.

Die im Familienrecht tätigen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline beraten Sie gern zu Fragen des Regelbetrags und des Mindestunterhalts für Kinder.


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Regelbetrag
Unterhaltspflicht für Kinder mit eigenem Einkommen

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   | Stand: 08.12.2016
Mir wurde kurz, knapp und sehr verständlich weitergeholfen. Habe alles erfahren was ich wissen musste, um meinen Streit korrekt zu beenden. Sehr kompetente Hilfestellung. Vielen Dank!!!

   | Stand: 07.12.2016
Herr RA Leist hat einen scharfen, analytischen Verstand, den er akkurat zum Einsatz bringt. Seine Ausführungen sind deutlich und klar, ich konnte seine Hinweise sehr gut umsetzen. Prima. Vielen herzlichen Dank!

   | Stand: 07.12.2016
Frau von Poser kann ich in jeglicher Hinsicht weiter empfehlen.Tolle Arbeit immer erreichbar ...Perfekt.Vielen Dank!!!

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