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Ehebruch

Stand: 10.12.2013

Zwar gibt es eine Scheidung nach dem sogenannten "Schuldprinzip" bereits seit dem 1. Juli 1977 nicht mehr.

War bis dahin derjenige, der die Ehe durch Fremdgehen gebrochen hatte,schuldiger Verursacher des Ehebruchs und damit der Scheidung, werden heute werden Ehen nach meist einjähriger Trennungszeit nach dem sog. Zerrüttungsprinzip geschieden. Es wird also nur noch danach gefragt, ob die Ehe gescheitert ist und die Ehepartner geschieden werden wollen.

Allerdings kann die Ehe ausnahmsweise gemäß § 1565 Abs. 2 BGB auch geschieden werden, wenn die Ehegatten noch nicht ein Jahr getrennt leben. Dazu muss die Fortsetzung der Ehe für den Antragsteller aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen. Einen solche Härte hat beispielsweise das OLG Köln in einem Fall angenommen, in dem ein ehebrecherisches Verhalten in der Ehewohnung erfolgt war.

Auch kann sich ein Ehebruch bzw. ein Fremdgehen, also ein länger andauernder intimer Kontakt zu einer anderen Person unterhaltsrechtlich auswirken, wenn es dadurch zum Scheitern der Ehe kam. Denn gemäß § 1579 BGB kann der Unterhalt wegen grober Unbilligkeit beschränkt oder versagt werden. § 1579 BGB zählt verschiedene Fehlverhalten auf, die als grob unbillig angesehen werden.

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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
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