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Vorweggenommene Erbfolge

Stand: 17.10.2016

Eine Vorweggenommene Erbfolge gibt es nicht.

Dies ist ein Ausdruck aus der Laiensphäre, der keinen Wiederhall im Gesetz findet. Gemeinhin versteht der Laie folgende Fälle darunter: Bereits vor Eintritt des Erbfalls (Tod des Erblassers) hat der potenzielle Erblasser einzelne Gegenstände oder Vermögenswerte auf Dritte übertragen. Diese erklären zum Ausgleich hierfür einen Verzicht oder Teilverzicht hinsichtlich Ihres Erb- oder Pflichtteilrechtes. Wirksam wird dies allerdings nur, wenn dies in einem notariellen Vertrag geschehen ist. Von Gesetzes wegen wird nur im Rahmen des § 2050 BGB ausgeglichen. Dieser umreißt allerdings drei enge Tatbestände. (1) Abkömmlinge, die als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen, sind verpflichtet, dasjenige, was sie von dem Erblasser bei dessen Lebzeiten als Ausstattung erhalten haben, bei der Auseinandersetzung untereinander zur Ausgleichung zu bringen, soweit nicht der Erblasser bei der Zuwendung ein anderes angeordnet hat. (2) Zuschüsse, die zu dem Zwecke gegeben worden sind, als Einkünfte verwendet zu werden, sowie Aufwendungen für die Vorbildung zu einem Beruf sind insoweit zur Ausgleichung zu bringen, als sie das den Vermögensverhältnissen des Erblassers entsprechende Maß überstiegen haben. (3) Andere Zuwendungen unter Lebenden sind zur Ausgleichung zu bringen, wenn der Erblasser bei der Zuwendung die Ausgleichung angeordnet hat. Dies ist aber auch streng genommen nicht das, was sich Laien unter einer vorweggenommenen Erbfolge vorstellen.

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