Rechtsberatung vom Rechtsanwalt zum Thema Testament
Ein Testament ist eine vom Erblasser einseitig getroffene Verfügung von Todes wegen. Darin bestimmt der Erblasser in der Regel die Erben. Der Erblasser kann aber nicht nur Erben bestimmen, sondern auch gesetzliche Erben von der Erbfolge ausschließen. Dies ist immer dann der Fall, wenn in einem Testament eine Person als Alleinerbe eingesetzt wird. Die nicht bedachten nahen Erben haben dann Pflichtteilsansprüche. In einem Testament kann der Erblasser auch Vermächtnisse und Auflagen bestimmen, Vor- und Nacherbfolge anordnen sowie einen Testamentsvollstrecker einsetzen.
Ein Testament kann selbst eigenhändig geschrieben werden oder aber von einem Notar verfasst und beglaubigt werden, sog. notarielles Testament. Beim eigenhändigen Testament sind bestimmte Formalien zu beachten, diese regeln die §§ 2247, 2248 BGB. Das Testament muss vollständig handgeschrieben sein, muss Ort und Datum enthalten und mit Vor- und Nachnamen unterzeichnet sein. Werden diese Formvorschriften missachtet, ist das Testament im Zweifel unwirksam.
Ein eigenhändiges Testament kann jederzeit geändert werden, es gilt die jeweils letzte testamentarische Verfügung. Nicht einseitig abänderbar sind allerdings bindende Verfügungen in einem gemeinschaftlichen Testament nach dem Tod des Erstversterbenden.
Um spätere Probleme der Erben mit etwaig missverständlichen Formulierungen in Testamenten zu vermeiden, empfiehlt sich die Inanspruchnahme eines im Fachbereich Erbrecht erfahrenen Rechtsanwaltes der Deutschen Anwaltshotline. Stand: 01.02.2012
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Pflichterbe als Vermögen bei Hartz-IV Nürnberg (D-AH) - Lieber den sprichwortlichen Spatz in der Hand als die ferne Taube auf dem Dach: Ein Hartz-IV-Empfänger darf dazu verpflichtet werden, erst das Vermögen aus einem noch so drögen Pflichterbe auszuschöpfen, ...weiter lesen
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Testamentarische Verfügung eines Künstlers über eine Stiftungsgründung Frage: Mein Nachbar war Alkoholiker und Kunstmaler, hat testamentarisch seine ca. 300 Bilder zu einer Stiftung machen wollen. Aus dem späteren Verkaufserlös einzelner Bilder soll die Stiftung Projekt... Antwort: Sehr geehrter Mandant,ich gehe davon aus, dass der Verstorbene testamentarisch die Stiftungsgründung verfügt hat. In diesem Falle ist die Erbin - wohl seine Mutter - verpflichtet, die Stiftun ...⇒ zum vollständigen Fall
Eintritt der gesetzlichen Erbfolge - Kann man sich gegen eine Erbengemeinschaft wehren? Frage: Am 3.7.2010 ist mein Vater gestorben.Am 4.12.2010 erhielt ich vom Amtsgericht/Nachlassgericht die Mitteilung, dass meine Mutter die Erteilung eines gemeinschaftlichen Erbschein beantragt hat:Meine Mutte... Antwort: Sehr geehrter Mandant,aufgrund Ihrer Fragestellung gehe davon aus, dass hier von Ihrem Vater kein Testament errichtet worden ist, sondern die gesetzliche Erbfolge eingetreten ist. Einwendungen gegen de ...⇒ zum vollständigen Fall
Wie ist ein Testament zu formulieren, um den Zugriff der Exfrau auf das Erbe gänzlich auszuschließen? Frage: Meine Tochter lebt bei meiner geschiedenen Frau. Diese ist wieder verheiratet. Meine Tochter soll Alleinerbin sein. Eine Wohnung (z.T. noch belastet) ist vorhanden, diverse Lebensversicherungen sind vorhanden... Antwort: Sehr geehrter Mandant,Wenn ich Ihre Anfrage richtig verstanden habe, wollen Sie unter allen Umständen vermeiden, dass Ihre geschiedenen Ehefrau nach Ihrem Tod auf Ihr Vermögen Zugriff hat. Ic ...⇒ zum vollständigen Fall
Besteht eine Möglichkeit die Auszahlung des Pflichtteils der Erben zu umgehen? Frage: Wir sind ein Ehepaar mit insgesamt 4 erwachsenen Kindern. Davon ist ein Sohn aus erster Ehe der Ehefrau. 2 Kinder aus erster Ehe des Ehemannes und ein Sohn aus einer früheren Beziehung des Ehemannes.De... Antwort: Sehr geehrte Mandantin,zunächst möchte ich mich für die Beauftragung bedanken. In Ihrer konkreten Rechtsfrage bin ich nach eingehender Überprüfung zu folgender Lösung gelangt:S ...⇒ zum vollständigen Fall