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Pflichtteilsrecht

Stand: 08.07.2015

Das Pflichtteilsrecht dient dazu, dem vom Erblasser durch letztwillige Verfügung vom Erbrecht ausgeschlossenen oder zu geringfügig Bedachten ein Minimum an Beteiligung am Nachlass zukommen zu lassen.

Das Pflichtteilsrecht ist gesetzlich geregelt in den §§ 2303-2338 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Pflichtteilsberechtigt sind Abkömmlinge, auch die außerhalb einer Ehe geborenen Kinder, die Eltern, der Ehegatte und der Lebenspartner (im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes) des Erblassers. Andere Verwandte des Erblassers, insbesondere Geschwister sind nicht pflichtteilberechtigt. Der Pflichtteilsanspruch richtet sich gegen den Erben und ist auf eine Geldzahlung beschränkt, nicht auf die Beteiligung an Erbschaftsgegenständen. Der Pflichtteilsberechtigte kann nicht verlangen, dass ihm ein bestimmter Gegenstand aus dem Nachlass, z.B. ein Schmuckstück oder Bild als Erinnerungsstück verbleibt. Für die Berechnung des Pflichtteils ist der Wert des Nachlasses am Todestag des Erblassers maßgeblich.  Der Pflichtteilsanspruch ist der Höhe nach auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils beschränkt. Ein Pflichtteilsanspruch kann auch dadurch entstehen, dass der Berechtigte zwar Erbe geworden ist, ihm aber vom Erblasser weniger als der Pflichtteilsanspruch zugewandt worden ist. Neben dem Pflichtteilsanspruch kann ein Pflichtteilsergänzungsanspruch bestehen. Der Pflichtteilsanspruch ensteht mit dem Erbfall (§ 2317 BGB)bzw. der Kenntnis vom Erbfall und unterliegt einer 3-jährigen Verjährungsfrist (§ 2332 BGB).  Die Berechnung des Pflichtteilsanspruchs kann gerade bei Ehegatten, die im gesetzlichen Güterstand leben, erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Fragen zum Pflichtteilsrecht beantworten gern die im Erbrecht tätigen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Der Telefonanwalt benötigt für die telefonische Beratung weitere Informationen, z.B.

  • Hat der Erblasser eine letztwillige Verfügung hinterlassen?
  • Wurden Sie durch eine letztwillige Verfügung vom Erbe ausgeschlossen und warum?
  • Wer ist Erbe, war der Erblasser zum Todeszeitpunkt verheiratet, gibt es Geschwister?
  • Hat ein gesetzlicher Erbe auf sein Erbe verzichtet?
  • Haben Sie Zuwendungen vom Erblasser erhalten und wenn ja, wann?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt erläutert, wer nach dem Tod des Erblassers pflichtteilsberechtigt ist.
  • Er schätzt ein, ob Sie pflichtteilsberechtigt sind und ob Sie einen Pflichtteilsergänzungsanspruch haben.
  • Er prüft, ob ein eventueller Entzug des Pflichtteilsanspruchs den gesetzlichen Voraussetzungen entspricht.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Der Telefonanwalt erläutert, in welcher prozentualen Höhe sich ggfls. Ihr Pflichtteilsanspruch oder Pflichtteilsergänzungsanspruch ergibt, gegen wen und wie er geltend gemacht werden muss, wann die Verjährung des Anspruchs beginnt und wann der Anspruch verjähren kann.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können vom Erben Auskunft über den Bestand des Nachlasses, des Güterstands des Erblassers und Schenkungen des Erblasser innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Tod verlangen.
  • Im Wege der Stufenklage können Sie auf Zahlung einer Geldsumme zur Erfüllung des Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsanspruchs klagen.
    • Sie können vom Erben Auskunft über den Bestand des Nachlasses, des Güterstands des Erblassers und Schenkungen des Erblasser innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Tod verlangen.
    • Sie können auf Zahlung einer Geldsumme zum Ausgleich des Pflichtteilsanspruches klagen oder Pflichtteilsergänzungsklage erheben.
    • Sie können vom Erben Auskunft über den Bestand des Nachlasses, des Güterstands des Erblassers und Schenkungen des Erblasser innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Tod verlangen.
    • Sie können auf Zahlung einer Geldsumme zum Ausgleich des Pflichtteilsanspruches klagen oder Pflichtteilsergänzungsklage erheben.
    • Sie können vom Erben Auskunft über den Bestand des Nachlasses, des Güterstands des Erblassers und Schenkungen des Erblasser innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Tod verlangen.
    • Sie können auf Zahlung einer Geldsumme zum Ausgleich des Pflichtteilsanspruches klagen oder Pflichtteilsergänzungsklage erheben.
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    • Sie können auf Zahlung einer Geldsumme zum Ausgleich des Pflichtteilsanspruches klagen oder Pflichtteilsergänzungsklage erheben.

Maßgebliche Urteile

Der Pflichtteilsanspruch erhöht sich nicht dadurch, dass ein anderer Pflichtteilsberechtigter seinen Anspruch nicht geltend macht (BGH. ZEV 2002, 21)


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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