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Hauserbschaft

Stand: 27.10.2016

Vermacht der Erblasser einer oder mehreren Personen eine Immobilie, wird dies häufig als Hauserbschaft bezeichnet. Dies geschieht meist durch ein Vermächtnis.

Der Erbe erwirbt durch das Vermächtnis die Immobilie mit allen Belastungen (Hypotheken, Grundschulden, Nießbrauchrechten, Wegerechten, Leitungsrechten, Baulasten) und Mängeln. Er ist verpflichtet, die laufenden Lasten der Immobilie ab dem Todestag des Erblassers zu tragen, die bestehenden Verpflichtungen als Vermieter zu erfüllen und die Verkehrssicherungspflichten eines Hauseigentümers zu erfüllen. Wird das Haus mehreren Personen vermacht, entsteht eine Gemeinschaft, was vielfältige Probleme mit sich bringen kann. Die Gemeinschaft kann - außer bei notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung - nur gemeinschaftlich verfügen und das Haus nur gemeinsam verwalten. Kann sich die Erbengemeinschaft nicht einigen, bleibt nur der Weg zum Gericht. Besteht Uneinigkeit über den Verkauf der Immobilie, kann ein einzelnes Mitglied, das verkaufen will, die Aufhebung der Gemeinschaft beantragen, sofern damit die Erbauseinandersetzung insgesamt beabsichtigt ist. Da eine Immobilie in der Regel einen hohen Wert darstellt, sollte man als Erbe daran denken, dass bei der Erbeinsetzung von entfernteren Verwandten, für die niedrige Freibeträge und hohe Steuersätze gelten, Erbschaftsteuern in beträchtlichem Umfang anfallen können.

Fragen zur Hauserbschaft beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Sind Sie als Alleinerbe oder in Erbengemeinschaft berufen oder handelt es sich im ein Vermächtnis im Hinblick auf das Haus?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Handelt es sich um eine Erbengemeinschaft, betrifft dies den Nachlass insgesamt und nicht nur das Haus. Handelt es sich um ein Vermächtnis, so besteht der Anspruch auf Übertragung gegen den oder die Erben.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Der Anspruch auf Übertragung muss geltend gemacht, notfalls gerichtlich durchgesetzt werden.Der Anspruch verjährt nach drei Jahren und kann danach nicht mehr durchgesetzt werden.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Die Übertragung des Hauses auf den Vermächtnisnehmer sollte frühzeitig geltend gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Entscheidend ist, dass der vermachte Gegenstand im Zeitpunkt des Erbfalls im Eigentum des Erblassers stand (BGH, FamRZ 1984/41)


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   | Stand: 02.12.2016
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   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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