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Erbschaftsrecht

Stand: 14.09.2016

Nicht selten erhalten Kinder von ihren Eltern oder Enkel von ihren Großeltern schon zu deren Lebzeiten Zuwendungen.

Im Todesfall stellt sich dann die Frage inwieweit diese auszugleichen sind, wenn die anderen Erben solche Zuwendungen nicht erhalten haben. Gesetzlich geregelt ist dies in § 2050 BGB. Dieser sieht jedoch nicht für alle Leistungen eine Ausgleichspflicht vor. Eine Ausgleichung findet zum Erstaunen vieler nur in wenigen Fällen statt. Es gibt einen numerus clausus der Tatbestände hin sichtlich der Ausgleichspflicht. Insgesamt sind dies drei Fälle: 1. Der gesetzliche Erbe hat zu Lebzeiten des Erblassers mehr als ein anderer gesetzlicher Erbe als sogenannte Ausstattung (Gründung eines Geschäfts) oder als Zuschuss zu einer Berufsausbildung erhalten es sei denn, der Erblasser hat angeordnet, dass die Ausgleichung nicht stattfindet. 2. Bei Zuschüssen, die zu dem Zwecke gegeben worden sind, als Einkünfte verwendet zu werden, sowie Aufwendungen für die Vorbildung zu einem Beruf sind insoweit zur Ausgleichung zu bringen, als sie das den Vermögensverhältnissen des Erblassers entsprechende Maß überstiegen haben. 3. Der Erblasser hat die Ausgleichung im Testament ausdrücklich angeordnet.

Sollten sie zum Erbrecht recht eine ausführliche Beratung benötigen, fragen Sie am besten einen Anwalt der Deutschen Anwaltshotline.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Sind Sie Mitglied einer Erbengemeinschaft, die aus mehreren Abkömmlingen besteht?
  • Haben Sie zu Lebzeiten Ihrer Eltern gegenüber Ihren Geschwistern eine geringer wertige Ausbildung erhalten?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt ermittelt, in welchem Umfang Sie von den übrigen Miterben Ausgleichung verlangen können.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Sie können den Ausgleichungsanspruch vor der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft von den übrigen Miterben als Gesamtschuldnern verlangen.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Verweigern die übrigen Miterben die Befriedigung Ihres Ausgleichsanspruchs, können Sie diesen gerichtlich durchsetzen.

Maßgebliche Urteile

Da die Ausgleichung grundsätzlich vor der Erbauseinandersetzung stattzufinden hat, ist eine Feststellungsklage des Ausgleichsberechtigten gegen den Ausgleichspflichtigen zulässig (BGH, NJW-RR 1990/1220).


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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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