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Erbauseinandersetzung

Stand: 14.09.2016

Die Erbauseinandersetzung ist in §§ 2042 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

Nach § 2042 I BGB kann ein Miterbe grds. jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, wenn sich keine Besonderheiten aus §§ 2043-2045 BGB ergeben. Die Durchführung der Auseinandersetzung erfolgt z.B. durch Auseinandersetzungsvertrag zwischen den einzelnen Miterben, durch den Testamentsvollstrecker oder im Wege der Auseinandersetzungsklage durch das Prozessgericht. Jedoch können die Parteien die Angelegenheit zur Auseinandersetzung auch einem Schiedsrichter übertragen. Im letzteren Fall beschränkt sich die gerichtliche Überprüfung auf die Einhaltung der für das Schiedsgericht geltenden Verfahrensvorschriften. Die Auseinandersetzung kann bereits durch den Erblasser festgelegt werden (z.B. wenn diese durch einen Schiedsrichter erfolgen soll). Sie erfolgt in der Regel durch schuldrechtliche Verträge zwischen den einzelnen Miterben. Hierdurch wird die bestehende Gemeinschaft aufgehoben. Diese Verträge sind grundsätzlich formlos möglich. Dies gilt aber etwa dann nicht, wenn zum Nachlass Grundstücke gehören. Hier ist die notarielle Form erforderlich.

Bei weiteren Rückfrage stehen Ihnen jederzeit die auf Erbrecht spezialisierten Anwälte der Deutschen Anwaltshotline über die Direktwahl zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Aus wieviel Miterben besteht die Erbengemeinschaft?
  • Gibt es im Nachlass Vermögenswerte, die zwischen den Erben streitig sind?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Besteht Streit über die Zugehörigkeit oder den Umfang einzelner Vermögensgegenstände, muss hierüber möglicherweise in einer Auseinandersetzungsklage gestritten werden.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Jeder Miterbe kann die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft entsperchend seiner Erbquote verlangen.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Die Erbauseinandersetzung erfolgt durch einen Auseinandersetzungsplan, dem die übrigen Erben zustimmen müssen. Geschieht dies nicht, muss gegen die nicht zustimmenden Erben Klage auf Zustimmung zum Auseinandersetzungsplan erhoben werden. Die Klage hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn der Plan vollständig und richtig ist.

Maßgebliche Urteile

Der Auseinandersetzungsanspruch ist grundsätzlich auf
Auseinandersetzung der gesamten Erbengemeinschaft gerichtet. Eine Teilauseinandersetzung ist nur möglich, wenn weder die Belange der Erbengemeinschaft, noch einzelner Miterben beeinträchtigt werden (OLG Koblenz, NJW-RR 2013/584).


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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