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Erbanfechtungsfrist

Stand: 21.09.2015

Für bestimmte Erklärungen, die im Zusammenhang mit einer Erbschaft abgegeben werden können, gelten Fristen, nach deren Ablauf die Erklärungen nicht mehr möglich sind.

Hierzu gehören:

- die Ausschlagung einer Erbschaft

- die Anfechtung der Annahme einer Erbschaft

- die Anfechtung der Ausschlagung

Für diese Erklärungen gilt grundsätzlich eine Frist von sechs Wochen seit dem man Kenntnis von dem Erbe erlangt hat, bzw. seit Kenntnis des Anfechtungsgrundes. Hatte der Erblasser seinen letzten Wohnsitz im Ausland oder hielt sich der Erbe zum Zeitpunkt des Fristbeginns im Ausland auf, dann beträgt die Frist sechs Monate. Soll jedoch die Anfechtung der Annahme oder Ausschlagung angefochten werden, so muss dies unverzüglich erfolgen. Die Frist von sechs Wochen, beziehungsweise sechs Monaten im Falle des Auslandsaufenthaltes, gilt dann nicht. Haben Sie Probleme bei der Berechnung einer Frist? Sind Sie unsicher, wann in Ihrem speziellen Fall die Frist zu laufen begonnen hat?

Unsere Anwälte beraten Sie bei diesen und allen anderen Fragen rund um Erbschaft und Fristen kompetent am Telefon.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Was wollen sie anfechten, die Annahme oder die Ausschlagung der Erbschaft?
  • Welche Gründe können Sie für die Anfechtung geltend machen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Die Anfechtung kommt in Betracht, wenn Sie bei der Annahme oder der Ausschlagung des Erbes von falschen Voraussetzungen ausgegangen sind und sich beispielsweise über den Bestand des Nachlasses geirrt haben.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Haben sie sich über wesentliche Voraussetzungen, die en Nachlass betreffen geirrt, können Sie Ihre insoweit abgegebene Erklärung anfechten.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie müssen die Anfechtung der Annahme oder der Erbausschlagung innerhalb von sechs Wochen erklären. Wollen Sie jedoch die ursprüngliche Anfechtungserklärung anfechten, muss dies unverzüglich erfolgen. die Frist von sechs Wochen gilt dann nicht.

Maßgebliche Urteile

Für die Anfechtung der Anfechtungserklärung der Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft sowie für die Versäumung der Anfechtungsfrist gelten die fristen des § 121 BGB. Die Anfechtung muss danach unverzüglich erfolgen (BGH, ZEV 2015/468).


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   | Stand: 30.09.2016
Ihre Dienstleistung hier ist sehr lobenswert ! Ich erhalte alle Auskünfte wie in einer Kanzlei und es wird keine Zeit vergeudet, das heisst, ist der Anrufer gut vorbereitet bekommt er auch pronto Antworten. vielen vielen Dank an Sie alle

   | Stand: 28.09.2016
Tolle Beratung und auch für einen nicht volljuristen Verständlich erklärt, sehr empfehlenswert!

   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

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