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Ehepartnertestament

Stand: 03.08.2016

Ehegatten können ein gemeinschaftliches Testament errichten, § 2265 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Bezüglich der Form gilt, dass ein Ehegatte die Verfügung von Todes wegen eigenhändig niederschreibt und der andere die gemeinschaftliche Erklärung mit unterzeichnet, sinnvollerweise mit dem Zusatz "Dies ist auch mein letzter Wille", mit nachfolgender Unterschrift. Die Form für eigenhändige Testamente muss eingehalten werden (§ 2247 BGB). Die häufigste Form des gemeinschaftlichen Testaments ist das sog. Berliner Testament, § 2269 BGB. Die Eheleute setzen sich gegenseitig als Alleinerben ein und in der Regel die gemeinsamen Kinder als Schlusserben. In erbschaftssteuerlicher Hinsicht handelt es sich um zwei getrennte Erbfälle mit jeweiliger Steuerpflicht. Bei sehr hohem Vermögen sollten sich die Erblasser bereits zu Lebzeiten anwaltlich beraten lassen, um gegebenenfalls durch Verfügungen zu Lebzeiten Vermögensteile unter Ausnutzung von Freibeträgen auf die Kinder zu übertragen. Ferner muss darauf hingewiesen werden, dass bei dem gemeinschaftlichen Testament schon mit dem ersten Erbfall Pflichtteilsansprüche der Kinder erwachsen, die unter Umständen auszugleichen sind. Für diesen Fall sollte an eine Pflichtteilsstrafklausel gedacht werden. Danach wird dasjenige Kind, welches bereits nach dem ersten Erbfall den Pflichtteil verlangt, auch für den zweiten Erbfall auf den Pflichtteil gesetzt.

Wenn Sie Hilfe bei der Gestaltung Ihres Testaments benötigen, so helfen Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne weiter!


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wen wollen Sie beim Berliner Testament als Schlusserben einsetzen?
  • Besteht die Möglichkeit, dass gegen den überlebenden Ehepartner Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden?
  • In welchem Umfang soll das Testament für den Überlebenden bindend sein?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Abkömmlinge haben grundsätzlich eine Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsanspruch.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Der Pflichtteilsanspruch der Abkömmlinge im ersten Erbfall kann nicht ausgeschlossen werden, auch wenn diese als Schlusserben eingesetzt sind.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können eine sogenannte Pflichtteilsstrafklausel verfügen, wonach derjenige Abkömmling, der im ersten Erbfall den Pflichtteil geltend macht, auch beim Tod des überlebenden Ehepartners lediglich den Pflichtteil erhält. darüber hinaus können Sie dem überlebenden Ehegatten gestatten ein neues Testament zu errichten.

Maßgebliche Urteile

Ein gemeinschaftliches Testament in zwei getrennten Urkunden ist zulässig; jedoch muss der Wille zum gemeinschaftlichen Testieren bei Errichtung der eigenen Verfügung vorliegen und bis zur vollständigen Errichtung der Verfügung des Ehepartners fortbestehen (LLG München, ZEV 2012/153)


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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