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Ehegattentestament

Stand: 19.03.2015

Beide Ehegatten können gem. § 2265 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ein gemeinschaftliches Testament verfassen.

Es muss entweder notariell beurkundet werden oder wie ein Einzeltestament eigenhändig geschrieben werden, wobei es ausreicht, dass ein Ehegatte schreibt. Beide Ehegatten müssen das Ehegattentestament eigenhändig unterschreiben. Setzen sie sich gegenseitig zu Erben ein und nach dem Tod des Letztversterbenden einen Dritten, wird dieses Testament als "Berliner Testament" bezeichnet. Die Ehegatten können Vor- und Nacherbfolge anordnen, Voll- und Schlusserbfolge oder Vollerbfolge mit Nießbrauchsvermächtnis. Sie können Bestimmungen treffen, inwieweit sie ihre Kinder auf das Pflichtteil setzen, ihre Verfügungen wechselbezüglich sind und der überlebende Ehegatte frei über das ererbte Vermögen verfügen kann. Das Ehegattentestament kann gem. § 2271 BGB zu Lebzeiten beider Ehegatten widerrufen werden. Nach dem Tod eines Ehegatten besteht nur die Möglichkeit zur Anfechtung des gemeinschaftlichen Testaments.

Das Ehegattentestament wird bei Auflösung der Ehe und bei Scheidung gem. § 2077 unwirksam. Fragen zum Ehegattentestament beantworten die im Erbrecht erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Liegt ein Berliner Testament mit Schlusserbeinsetzung vor oder ist Vorerbschaft und Nacherbschaft angeordnet?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Die Schlusserbeinsetzung begründet Pflichtteilsansprüche der Schlusserben im ersten Erbfall. Die Anordnung von Vorerbschaft und Nacherbschaft schließt das aus.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Die Schlusserbeinsetzung begründet keine sichere Erbenstellung, sondern nur eine Anwartschaft. Den Verbrauch des Vermögens durch den überlebenden ehegatten können Sie nicht verhindern.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Falls Sie zum überlebenden Ehegatten kein Vertrauensverhältnis haben, etwa weil es sich nicht um Ihren leiblichen Elternteil handelt, sollten Sie in jedem Falle Ihre Pflichtteil- und Pflichtteilsergänzungsansprüche - notfalls durch Erhebung einer Stufenklage - geltend machen.

Maßgebliche Urteile

Bei wechselbezüglichen Verfügungen kommt es im Hinblick auf deren Auslegung darauf an, ob die Verfügung des einen Ehegatten auch dem Willen des anderen Ehegatten entspricht (BGH, NJW 1991/169).


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Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

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