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Auseinandersetzungsvertrag

Stand: 02.03.2016

Hierunter versteht man die Aufteilung der Erbschaft zwischen den Erben.

Geregelt ist dies in den §§ 2042 ff. BGB. Nach § 2042 Abs.1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) kann jeder Miterbe jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, es sei denn, die §§ 2043 - 2045 BGB stünden dem entgegen.  Einen der Fälle, in dem nicht auseinander gesetzt werden kann, regelt § 2043 BGB. Hier nach muss die Auseinandersetzung verschoben werden, wenn ein Erbe noch nicht geboren ist oder sein Adoptionsverfahren noch läuft. Einen weiteren Fall regelt § 2044 BGB. Eine Auseinandersetzung findet nämlich auch dann nicht statt, wenn der Erblasser dies in seinem Testament ausgeschlossen hat. Nach § 2045 BGB kann jeder Miterbe verlangen, dass die Auseinandersetzung bis zur Beendigung des nach § 1970 BGB zulässigen Aufgebotsverfahrens oder bis zum Ablauf der in § 2061 bestimmten Anmeldungsfrist aufgeschoben wird. Ist der Antrag auf Einleitung des Aufgebotsverfahrens noch nicht gestellt oder die öffentliche Aufforderung nach § 2061 BGB noch nicht erlassen, so kann der Aufschub nur verlangt werden, wenn unverzüglich der Antrag gestellt oder die Aufforderung erlassen wird. Die Auseinandersetzung ist darauf gerichtet, die Aufhebung der Gemeinschaft der Erben zur gesamten Hand zu erreichen. Am einfachsten lösen die Erben dies durch einen Vertrag, den Auseinandersetzungsvertrag. Sollten Grundstücke betroffen sein, bedarf dieser der notariellen Beurkundung. Weigert sich ein Erbe mitzuwirken, hilft nur die Auseinandersetzungsklage.

Unsere Kooperationsanwälte helfen Ihnen bei Fragen zur Erbauseinandersetzung gerne weiter!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Gibt es in Ihrer Erbengemeinschaft Streit oder sehen sie die Möglichkeit sich bei der Erbauseinandersetzung gütlich zu einigen?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt ermittelt für den Fall, dass eine gütliche Erbauseinandersetzung erfolgen soll, die Auseinandersetzungsquote.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Danach muss ein Auseinandersetzungsplan erarbeitet werden, der sämtliche Nachlassgegenstände enthält; gegebenenfalls müssen vorhandene Nachlassverbindlichkeiten noch berichtigt werden.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Der vollständige Auseinandersetzungsplan wird nun den übrigen Erben zur Erteilung der Zustimmung zugeleitet. Wird bei der Auseinandersetzung ein Grundstück zur Abgeltung eines Anspruchs aus dem Auseinandersetzungsplan übertragen, bedarf dies der notariellen Form.

Maßgebliche Urteile

Die Auseinandersetzung bezieht sich auf den gesamten Nachlass. Eine Teilauseinandersetzung ist nur möglich, wenn dadurch weder die Belange der Erbengemeinschaft noch der einzelnen Miterben beeinträchtigt werden (OLG Koblenz NJW-RR 2013/584)


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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