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Mitarbeitervertretung

Stand: 23.09.2014

Mitarbeitervertretungen sind betriebliche Interessenvertretungen in kirchlichen Einrichtungen, auf die das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) keine Anwendung findet.

Gemäß § 118 BetrVG gilt das Betriebsverfassungsgesetz nicht für sogenannte Tenedenzbetriebe, das sind Unternehmen und Betriebe, die unmittelbar oder überwiegend politischen, koalitionspolitischen, konfessionellen, karitativen, erzieherischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Bestimmungen dienen. Die Regelungen zur Mitarbeitervertretung richten sich nach kirchlichem Arbeitsrecht. Es gibt eigene kirchliche Mitarbeitervertretungsgesetze der Landeskirchen und der Diözesen. Darin sind die Wahl und die Befugnisse der Mitarbeitervertretungen geregelt. Die Mitarbeitervertretung ist jedoch in der Regel in ihrer rechtlichen Ausgestaltung dem Betriebsrat sehr ähnlich.

Bei Fragen zu diesem speziellen rechtlichen Bereich können Sie sich gerne an die auf das Arbeitsrecht spezialisierten Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline wenden, die Ihnen telefonisch oder per E-Mail Erläuterungen und weiterführende Hinweise geben können.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wo arbeiten Sie seit wann?
  • Gibt es eine Mitarbeitervertretung?
  • Hat diese Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber geschlossen?
  • Was steht in Ihrem Arbeitsvertrag?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Anwalt überprüft, ob die Mitarbeitervertretung ordnungsgemäß beteiligt wurde.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es gibt eine Mitarbeitervertretung. Sie wurden gekündigt, ohne dass diese zuvor gehört wurde.
Womöglich war die Kündigung unwirksam und Sie können weiterbeschäftigt werden oder eine Abfindung heraushandeln.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können von Ihrer Mitarbeitervertetung Auskunft erbitten und diese bitten, Ihnen Ihre Rechte mitzuteilen.

Maßgebliche Urteile

Betriebsbedingte Kündigung ? Beteiligung der Mitarbeitervertretung: Bundesarbeitsgericht, Urteil des BAG vom 25.04.2013, 2 AZR 299/12



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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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Wichtige Themen:

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