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Verdachtskündigung

Stand: 23.09.2015

Der Arbeitgeber kann schon bei dem Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung eine außerordentliche (fristlose) Kündigung aussprechen.

Der Grund zur Kündigung liegt darin, dass der Arbeitgeber aufgrund bestimmter Indizien davon ausgehen kann, dass der Arbeitnehmer elementare Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis verletzt hat oder sogar eine Straftat im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz begangen hat. Die Kündigung ist dann gerechtfertigt, wenn das Vertrauensverhältnis so zerrüttet ist und die Weiterbeschäftigung eine enorme Belastung für den Arbeitgeber darstellen würde, sodass nur noch die außerordentliche Kündigung bleibt. Die Kündigung muss 2 Wochen, nachdem der Arbeitgeber von dem Ereignis erfahren hat, erfolgen. Vorab muss der Arbeitnehmer und - soweit vorhanden - der Betriebsrat angehört werden.

Fragen zu diesem Thema beantworten Ihnen die Experten der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wann ist was vorgefallen?
  • Wie lange sind Sie schon bei welcher Fa. beschäftigt?
  • Gibt es einen Betriebsrat?
  • Liegt eine Abmahnung vor?
  • Wurden Sie zu dem Sachverhalt schon angehört?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Anwalt prüft, ob Kündigungsschutz besteht bzw. ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Die fristlose Kündigung ist nur dann gerechtfertigt, wenn

  • ein aufgrund Tatsachen belegbarer dringender Tatverdacht für eine gravierende Pflichtverletzung besteht,
  • der Arbeitgeber nicht länger als 2 Wochen von dem Vorfall Kenntnis hatte und sowohl den Arbeitnehmer als auch den Betriebsrat vor Ausspruch der Kündigung angehört hat.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können Kündigungsschutzklage erheben oder/und sich mit dem Arbeitgeber auf die Auszahlung einer Abfindung bei frühester Beendigung zum ordentlichen Kündigungstermin einigen.

Maßgebliche Urteile

Der dringende Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung des Auszubildenden kann auch einen wichtigen Grund zur Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG darstellen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12. Februar 2015, 6 AZR 845/13).


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Vielen Dank für die sehr gute Beratung

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Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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