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Soziale Auswahl

Stand: 17.08.2015

Die arbeitsrechtliche soziale Auswahl oder auch Sozialauswahl ist ein Begriff aus dem Kündigungsschutzrecht und ist in § 1 Absatz 3 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) geregelt.

Die Notwendigkeit, eine Sozialauswahl vorzunehmen, setzt in der Regel die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes voraus und ist nur bei betriebsbedingten Kündigungen erforderlich.Wichtig ist, dass der Arbeitgeber zuvor geprüft hat, ob eine Weiterbeschäftigung des zu kündigen Mitarbeiters auf einem freien Arbeitsplatz möglich ist. Die soziale Auswahl muss sich auf den gesamten Betrieb erstrecken, also nicht nur auf die Abteilung, in der der Arbeitsplatz weggefallen ist. Ihre Prüfung erfolgt im Rahmen folgender Schritte: Bestimmung der vergleichbaren Arbeitnehmer, Auswahlentscheidung, Herausnahme einzelner Mitarbeiter. Zum Vergleich herangezogen werden müssen alle vergleichbaren Arbeitnehmer der entsprechenden Hierarchieebene des gesamten Betriebes, also alle Arbeitsplätze, auf die der Arbeitnehmer im Rahmen seines Arbeitsvertrages jederzeit versetzt werden könnte. Als Auswahlkriterien sind gem. §1 Abs. III des KSchG zu ausschließlich zu berücksichtigen: - Dauer der Betriebszugehörigkeit, - Lebensalter, - Unterhaltspflichten, - sowie Schwerbehinderung Im Ergebnis ist nach diesen Kriterien der Arbeitnehmer für die Kündigung auszuwählen, den diese sozial am wenigsten hart treffen würde. Der Arbeitgeber ist grundsätzlich in seiner Entscheidung frei, welche Gewichtung er den einzelnen Punkten einräumt. Häufig wird er aber mittels eines Punktesystems ermitteln, welcher Arbeitnehmer am wenigsten schutzwürdig ist. Er kann in besonderen Fällen auch einzelne Mitarbeiter aus der Sozialauswahl herausnehmen. Eine fehlerhaft durchgeführte Sozialauswahl kann zur Unwirksamkeit der Kündigung führen.

Einzelheiten und weitere Fragen zum Thema Kündigungsschutz und Sozialauswahl beantwortet Ihnen gerne ein Arbeitsrechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Als was genau sind Sie laut Arbeitsvertrag in welcher Entgeltgruppe bzw. mit welchem Entgelt beschäftigt?
  • Findet sich ein Versetzungsvorbehalt im Vertrag?
  • In welcher Steuerklasse befinden Sie sich?
  • Wie alt sind Sie?
  • Sind Sie schwerbehindert?
  • Welche Zusatzqualifikationen besitzen Sie?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt den Kreis der mit Ihnen zu vergleichenden Mitarbeiter.
  • Der Anwalt überprüft, ob Sie sozial schutzwürdiger sind als andere Kollegen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Sie sind schwerbehindert, 50 Jahre alt und haben 3 Kinder. Es gibt einen Kollegen, der jünger ist und eine kürzere Beschäftigungszeit hat. Soweit der Kollege keine unverzichtbaren Zusatzqualifikationen hat, hätte die Sozialauswahl ihn treffen müssen, d.h. Sie haben einen Weiterbeschäftigungsanspruch.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können innerhalb von 3 Wochen auf Weiterbeschäftigung klagen.

Maßgebliche Urteile

Die Sozialauswahl hat nach der Rechtsprechung des BAG betriebsübergreifend zu erfolgen, wenn mehrere Unternehmen einen Gemeinschaftsbetrieb unterhalten.


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   | Stand: 28.03.2017
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