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Rufbereitschaft

Stand: 09.01.2014

Befindet sich ein Mitarbeiter in Rufbereitschaft, so muss er auf Anruf (Abruf) des Arbeitgebers seine Arbeitsleistung erbringen. Der Mitarbeiter kann während der Rufbereitschaft seinen Aufenthaltsort selbst bestimmen, muss diesen jedoch entweder dem Arbeitgeber mitteilen oder anderweitig wie z.B. per Handy oder Fernsignalempfänger erreichbar sein.

Rufbereitschaft wird nicht als Arbeitszeit gewertet, sondern als Ruhezeit, sofern man in der Rufbereitschaft nicht zur Arbeit herangezogen wird.
Muss der Arbeitnehmer jedoch innerhalb eines kurzen Zeitraums dienstlich zur Verfügung stehen und sind seine Möglichkeiten sich um private Angelegenheiten zu kümmern erheblich eingeschränkt, so handelt es sich nicht um Rufbereitschaft, sondern um Bereitschaftsdienst.
Die Vergütung des Einsatzes in der Rufbereitschaftszeit erfolgt entweder als Arbeitszeitvergütung oder als Überstundenvergütung, wobei auch Nacht- und Sonn- u. Feiertagszuschläge anfallen können.

Zur Rufbereitschaft verpflichtet werden kann ein Arbeitnehmer aber nur, wenn er dies mit dem Arbeitgeber vereinbart hat (z.B. im Arbeitsvertrag) bzw. sich diese Pflicht aus einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung ergibt. Die Rufbereitschaft ist von der Arbeitsbereitschaft und dem Bereitschaftsdienst zu unterscheiden, denn letztere gelten als Arbeitszeit.

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