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Riesterrente

Stand: 20.04.2015

Die sogenannte Riesterrente wurde als staatliches Förderungsmittel einer zusätzlichen freiwilligen Altersvorsorge im Zuge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2000/2001 eingeführt.

Die Zielsetzung besteht darin, durch ein umfangreiches staatliches Förderkonzept möglichst viele Menschen zu einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge zu bewegen. So gewährt der Staat eine Zulage von derzeit 154 EUR je erwachsener Person und 300 EUR je Kind, sofern man inklusive der Förderung 4% des eigenen sozialversicherungspflichtigen Jahresgehaltes in die Riesterrente einzahlt. Des Weiteren lässt sich neben der staatlichen Zulage in vielen Fällen eine Steuerersparnis durch die Geltendmachung von Sonderausgabenabzügen realisieren. Hierzu sind die Einzahlungsbeträge in die Riesterrente in die jährliche Einkommensteuererklärung, dort in Anlage AV, einzutragen, wodurch die Riesterrentenbeiträge von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer abgezogen werden. Dies bewirkt, dass letztlich diejenige Einkommensteuer, die für die Beiträge in die Riesterrente ursprünglich gezahlt wurde, zurückfließt. Bei der Riesterrente handelt es sich um ein nach dem Altersvermögensgesetz staatlich gefördertes Vermögen, daher ist diese Form der Altersvorsorge von der Anrechnung als Vermögen bei Hartz IV befreit (§ 12 Abs. 2 Nr. 2 SGB II). Freigestellt sind demnach:

Eigenbeiträge - Staatlichen Zulagen - Erträge aus der Riester Rente

Die Höchstbeträge der staatlichen Förderung und damit auch die Grenze des Vermögensfreibetrages richtet sich nach § 10 a EStG.
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   | Stand: 29.03.2017
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   | Stand: 28.03.2017
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   | Stand: 28.03.2017
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